adk_san_almanach2015

Im Inter­view: Aka­de­mie der Künste Sach­sen-Anhalt

Die Aka­de­mie der Künste Sach­sen-Anhalt ist eine Initia­tive von Künst­lern und der Kunst nahe­ste­hen­den Per­so­nen, die sich über ihre eigene künst­le­ri­sche Arbeit hin­aus enga­gie­ren wol­len, um für zeit­ge­nös­si­sche Kunst in Sach­sen-Anhalt freie und unab­hän­gige Struk­tu­ren ent­ste­hen zu las­sen. Aus Anlass ihres nun ein­jäh­ri­gen Bestehens hat die Aka­de­mie einen ers­ten Alma­nach mit künst­le­ri­schen Wer­ken ihrer Mit­glie­der her­aus­ge­bracht.

Die drei Gründ­gungs­mit­glie­der Tho­mas Blase (TB), Wie­land Krause ( WK ) und Andre Schin­kel (AS) haben sich mit der ‚Hal­le­schen Stö­rung“ zu einem Inter­view getrof­fen.

 

Was bewegt Euch als Künst­ler, eine eigene Aka­de­mie auf der Ebene des Bun­des­lan­des Sach­sen-Anhalt zu grün­den?

TB: Die Idee wurde nicht von jetzt auf gleich gebo­ren, son­dern es gab einen lan­gen Pro­zess mit vie­len Gesprä­chen

WK: Das Wort ‚Aka­de­mie‘ stammte als Idee von Olaf Wege­witz, der sich gemein­sam mit uns in der Initia­tive Gegen­wart enga­giert hatte, in den Neun­zi­ger Jah­ren. Die­sen Begriff haben wir viele Jahre spä­ter noch mal auf­ge­grif­fen, Ideen dafür gesam­melt und uns nun auf den Weg gemacht.

TB: Für mich war ‚Aka­de­mie‘ von Anfang an nicht mit Insti­tu­tion asso­zi­iert, son­dern eher mit dem Bild ‚Sokra­tes und seine Schü­ler unter den Oli­ven­bäu­men‘ , also mit­ein­an­der auf der Grund­lage jeweils der Arbeit der ande­ren zu reden und im Dia­log zu sein.

AS: Ich glaube dass auch der Urge­danke von Aka­de­mie ist, dass sie sich aus sich selbst her­aus grün­det, egal, ob das nun Phi­lo­so­phen oder Künst­ler sind, die sich ver­sam­meln und einen Gesprächs­raum eröff­nen. Das Gespräch mit­ein­an­der kommt in unse­rer Zeit abhan­den. Das hat mit der Ver­ein­ze­lung zu tun und auch mit dem unglaub­li­chen Markt­ter­ror. Natür­lich hat eine Aka­de­mie auch eine Würde und von die­ser aus­ge­hend auch ein Sprach­recht. Mir gefällt auch der Insti­tu­ti­ons­ge­danke, aber genau des­we­gen finde ich eine Grün­dung aus sich selbst her­aus ent­schei­dend.

Sind es nur die Ver­hält­nisse hier in Sach­sen-Anhalt, die zu der Grün­dung führ­ten oder wäre diese auch aus gesamt­ge­sell­schaft­li­cher Per­spek­tive der­zeit ange­zeigt gewe­sen ?

TB: Der gra­vie­rendste Miss­stand, wor­auf Sach­sen Anhalt nicht allein abon­niert ist, ist die immer grö­ßere Ent­frem­dung von dem Bereich zeit­ge­nös­si­scher Kunst und der Gesell­schaft. Das trennt sich immer mehr von­ein­an­der ab. Das Bewusst­sein, dass Kunst ein wesent­li­cher Pro­zess und wich­ti­ger Teil der Gesell­schaft, der Öffent­lich­keit und des Mit­ein­an­der ist, ver­liert sich immer mehr.

WK: Ich glaube, das zeigt sich am stärks­ten in der Öko­no­mi­sie­rung von Kunst, dass Kunst nicht mehr frei ist, son­dern als Instru­ment genutzt wird, im Grunde als Instru­ment des Andie­nens. Viele ver­su­chen also, etwas zu bedie­nen, um bedient zu wer­den. Das sehe ich mit Sorge, die­sen zuneh­men­den Schul­ter­schluss zwi­schen Künst­lern und Gesell­schaft.

Auf der einen Seite also ein wach­sen­der Gra­ben, auf der ande­ren Seite eine fal­sche oder trü­ge­ri­sche Nähe zwi­schen Kunst und Gesell­schaft?


AS: 
Ich glaube, dass Kunst immer eine zwei­schnei­dige Sache ist. Sie wirkt jen­seits der Zeit, aber sie fin­det trotz­dem in der Zeit statt, in wel­cher der Künst­ler lebt. Sie ist ein Teil der Gesell­schaft, aber sie hat auch eine Auf­gabe als Irr­licht und Kor­rek­tiv der Gesell­schaft. Das fällt immer mehr aus dem Sicht­feld. Kunst wird heute als etwas ange­se­hen, was geschmei­dig ist, was am Rand der Gesell­schaft mit ent­lang­geht. Das ist aber nicht die Auf­gabe von Kunst. Der Künst­ler ist auch so etwas wie ein Scha­mane oder Medi­zin­mann, der ja irgendwo in der Urzeit damit zu tun hat, seine Sippe zurecht­zu­wei­sen, wenn sie Blöd­sinn machte. Im Ernst­fall hat Kunst also auch dage­gen­zu­hal­ten und da unbe­irr­bar zu sein.

Wie seht Ihr die Außen­wahr­neh­mung von Sach­sen-Anhalt in Bezug auf Kunst?

AS: Die Wahr­neh­mung von Sach­sen-Anhalt außer­halb des Lan­des ist kata­stro­phal. Wir sind aber neben Sach­sen und Thü­rin­gen ein gleich­ran­gi­ges Kul­tur­land. Das erklärt sich aus der Geschichte vor der Lan­des­grün­dung eher her­aus als aus der eigent­li­chen Lan­des­ge­schichte. Hier ist so viel an Geschichte, Kul­tur und auch leben­der Kunst unter­wegs. Viele Ver­su­che dar­auf hin­zu­wei­sen ver­lau­fen aber im Sand. Das hat damit zu tun, dass man sich mit sol­chen Slo­gans wie ‚Land der Früh­auf­ste­her‘ schlicht­weg lächer­lich macht. Das ist das Land von Klopstock, das Land von Nova­lis, das Land von Gott­fried August Bür­ger – jetzt mal bloß in der Lite­ra­tur. Das ist das Land von Hän­del, Tele­mann und Fasch – und da sind wir erst in der Barock­mu­sik.

WK: In die­sem Zusam­men­hang ist natür­lich das Pro­blem, wor­auf man in unse­rem Bun­des­land ver­wei­sen kann, der Fokus, der immer immer wie­der auf die so genann­ten Leucht­türme, auf das Klas­si­sche geht, auf Dinge also, die gesi­cherte Werte sind. In Leip­zig oder Dres­den gibt es das sicher auch, aber dort fin­det zeit­ge­nös­si­sche Kunst in einem wesent­lich brei­te­ren Rah­men statt, die auch eine Öffent­lich­keit hat. Das Zeit­ge­nös­si­sche ist aber das Zukünf­tige, was sich an der Wur­zel misst. Das ist wesent­lich. Und wenn das nicht mehr statt­fin­det ist das ver­hee­rend, eine Lücke also, die keine Zukunft fin­det.

AS: Es wäre genauso fal­sch, sich nur auf den klas­si­schen Bestand zu beru­fen wie eine Zeit­ge­nos­sen­schaft ohne Tra­di­tion aus­zu­üben.

Halle als Sitz der Aka­de­mie, diese aber lan­des­weit gedacht…?

TB: Halle als Sitz ergibt sich dar­aus, dass die Mehr­zahl der Mit­glie­der in Halle lebt. Das ist ein­fach logi­sch, dass dann die Ver­samm­lun­gen auch in der Regel hier statt­fin­den. Ansons­ten ist für eine Mit­glied­schaft nicht not­wen­dig, dass man in Sach­sen-Anhalt lebt. Wich­tig ist ein Bezug zu die­sem Land und die Bereit­schaft, sich aktiv mit dem was hier ist, aus­ein­an­der­set­zen oder die eigene Arbeit ein­zu­brin­gen.

WK: Was wir nicht sein wer­den, ist eine Aka­de­mie mit einem fes­ten Spar­ten­sys­tem. Es geht eher darum, dass alle Spar­ten ver­tre­ten sein wer­den, das ist zu wün­schen, und dass sich das auch ver­meh­ren kann. Der Grün­dungs­im­puls geschah aus tie­fer inne­rer Über­zeu­gung, weil wir mer­ken, dass es eine große Lücke gibt, die man damit schlie­ßen kann. Die­ser eigene Antrieb ist ganz ganz wich­tig.

Wenn es nicht um eine neue Insti­tu­tion, son­dern eher um ein Wir­kungs­feld gehen soll, wo wäre dann der Unter­schied zu einer klas­si­schen Künst­ler­gruppe oder -initia­tive ?

TB: Es wird insti­tu­tio­nelle Anteile geben, natür­lich, ein­fach aus Grün­den der Orga­ni­sa­tion, aber das soll nicht im Vor­der­grund ste­hen.

AS: Eine Künst­ler­gruppe arbei­tet so, dass es ein gemein­sa­mes Kon­zept gibt. Für so einen Ansatz wären die hier ver­tre­te­nen Rich­tun­gen tat­säch­lich zu ver­schie­den. Es ist ja nicht von unge­fähr, dass mit dem Expres­sio­nis­mus die letzte in sich abge­schlos­sene Kunst­rich­tung vor uns steht. Das ist jetzt schon 100 Jahre her. Dafür ist heute alles viel zu weit auf­ge­fä­chert. Aber genau den Blick über die jewei­li­gen Schüs­sel­rän­der zu wagen, finde ich gut. Ich glaube sogar, dass es rich­tig ist, Reib­flä­chen zu erzeu­gen.

WK: Es gibt einen wich­ti­gen Unter­schied zum Kunst­ver­ein oder auch zum Berufs­ver­band wie dem BBK. Dort gibt es bestimmte Dis­kus­sio­nen ein­fach nicht, also eine geis­tige Aus­ein­an­der­set­zung auf so einer ernst­haf­ten Ebene. Ich sehe die Aka­de­mie als eine Arbeit in der Gemein­schaft und nicht als Mög­lich­keit, als Künst­ler für sich etwas her­aus­zu­ho­len. Es geht um eigene Set­zun­gen, darum, nicht abhän­gig zu sein vom Kura­tor oder vom Kunst­ver­ein, wo Mit­glie­der aus­stel­len.

Wenn wir einen Blick auf die bestehen­den Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen des Lan­des wer­fen – Kul­tus­mi­nis­te­rium, Lan­des­mu­seum, Lan­des­mu­sik­aka­de­mie, oder auch gemein­nüt­zige Kör­per­schaf­ten – Seht Ihr Euch als Mit­spie­ler auf die­ser Ebene, auch auf der poli­ti­schen, oder ist Aka­de­mie ein völ­lig extra­ter­ri­to­ria­les Gebilde ?

AS: Das wird sich zei­gen, ob wir genü­gend Diplo­ma­ten in unse­ren Rei­hen fin­den, die das auf die Reihe brin­gen.

TB: Ich glaube es geht nicht um Diplo­ma­tie dabei, es geht um Auto­no­mie.

AS: Wenn es Kon­takt dahin geben soll, wer­den wir Teile unse­rer Auto­no­mie diplo­ma­ti­sch zumin­dest pos­tu­lie­ren müs­sen. Wenn es in die­sem Land­strich Inter­esse für Kunst gibt, wird man auf jeden Fall die Grün­dung bzw. den Bestand der Aka­de­mie mit Inter­esse ver­fol­gen, weil sie schon allein schon durch die wach­sende Zahl der Mit­glie­der den Cha­rak­ter einer auto­no­men Insti­tu­tion bekom­men wird.

Wie habt Ihr den bis­he­ri­gen Grün­dungs­pro­zess erlebt? Fühlt Ihr Euch jetzt in Eurem ursprüng­li­chen Impuls bestä­tigt, und was sind die kon­kre­ten Schritte die schon pas­siert sind?

TB: Wir haben vor wenig über einem Jahr uns zusam­men­ge­fun­den, mit einer ziem­lich vagen Vor­stel­lung, über die es einen Dia­log nur unter einer Hand­voll Leu­ten gege­ben hat. Wir haben dazu Leute ein­ge­la­den und haben die Ideen vor­ge­stellt und haben gefragt wol­len wir gemein­sam diese Aka­de­mie erfin­den. Die­ses Erfin­den fin­det bis zum heu­ti­gen Tag wei­ter statt, das Arbei­ten an einer gemein­sa­men Vor­stel­lung und einem gemein­sa­men Begriff davon was das sein kann. Dar­über hin­aus haben wir die diese gan­zen orga­ni­sa­to­ri­schen Grund­la­gen geschaf­fen, die wir brau­chen um zu arbei­ten und par­al­lel aber schon begon­nen inhalt­lich zu arbei­ten. Das ist für ein Jahr Pro­zess schon sehr viel.

WK: Wich­tig ist noch mal zu erwäh­nen: Die Urim­pulse kam aus der Initia­tive Gegen­wart, wo wir bereits in vie­len Gesprä­chen im Vor­feld nach­ge­dacht haben..

TB: Der Weg­bruch der Initia­tive Gegen­wart hat wirk­lich eine Lücke hin­ter­las­sen. Das war zwar ein sehr offe­ner Zusam­men­schluss von Leu­ten, aber der hat in Sach­sen-Anhalt eine wich­tige Rolle gespielt.

WK: Inter­es­sant war, dass wir damals, als Hen­drik Olbertz noch Kul­tus­mi­nis­ter war, eine rela­tiv starke Öffent­lich­keit hat­ten, wo wir gemerkt haben, dass wir gear­bei­tet haben und dass man nicht an uns vor­bei­kommt. Heute ist das Ver­rückte, dass man den Ein­druck hat, dass die Poli­tik völ­lig abge­kop­pelt von allem arbei­tet und es zu über­haupt nichts mehr einen Bezug gibt. Eine alte neue Idee und For­de­rung ist ja, einen Run­den Tisch im Kul­tus­mi­nis­te­rium zu instal­lie­ren.

Wel­che Motive habt Ihr spe­zi­ell aus Eurem eige­nen Kunst­schaf­fen her­aus für den Schritt, sich in einer Aka­de­mie zu ver­sam­meln?

AS: Das Gespräch inner­halb der Lite­ra­tur funk­tio­niert im Land ganz gut. Es ist aber inter­es­sant, dass es auch ein Gespräch der lite­ra­ri­schen Arbeit mit der Bil­den­den Kunst gibt. Das wird mir aber in den letz­ten Jah­ren über­haupt erst bewusst. Und dass die Bli­cke auf die­ses Gespräch zwi­schen zwei Küns­ten, zwi­schen Ver­tre­tern ver­schie­de­ner Künste ganz ele­men­tar für mich ist, das habe ich erst in den letz­ten Jah­ren rich­tig begrif­fen, weil ich viele Jahre auch allen am Schreib­ti­sch geses­sen habe. Da wäre also auch eine sozio­kul­tu­relle Kom­po­nente, und eine Kom­po­nente, die mit der Weite und der Frei­heit der Kunst kom­mu­ni­ziert, dass man über diese Gren­zen hin­weg mit­ein­an­der spricht. Ob man immer alles ver­steht, was die ande­ren mei­nen, steht auf einem ande­ren Blatt. Ich sitze auch stau­nend davor, wenn jemand vor mei­nen Augen eine Kalt­na­del­ra­die­rung anfängt, und der­je­nige sitzt stau­nend bei mir, wenn ich ihm etwas über die Vers­füße erzähle. Aber genau die­ses Gespräch ist not­wen­dig und ich glaube, dass das auch inter­es­sant wäre, es in der Öffent­lich­keit zu ver­han­deln. Es ist eigent­lich ein Teil der klas­si­schen, frü­her hätte man gesagt, der huma­nis­ti­schen Bil­dung. Das sind Dinge, die aus dem Bil­dungs­kon­tor tat­säch­lich zu gro­ßen Tei­len her­aus­ge­fal­len sind. Und die Kunst wider­strebt ja nicht der Bil­dung. Sie ist zwar prak­ti­sch das Gegen­über der Wis­sen­schaft, aber sie ist auf ihre Weise auch eine Bil­dungs­in­stanz.

TB: Der Bil­dungs­ge­danke beinhal­tet ja auch, dass wir uns erst mal gegen­sei­tig den Hori­zont erwei­tern, durch die Kennt­nis der Arbeit der ande­ren jeweils, aber auch eine Erwei­te­rung gesell­schaft­li­cher Hori­zonte. Was in Sach­sen-Anhalt zum Bei­spiel für Male­rei gehal­ten wird, ist vom Begriff sehr eng. Das lässt sich sehr leicht erwei­tern um viele wei­tere For­men, die auch nötig sind.

Mit dem gerade erschie­ne­nen Alma­nach exis­tiert das erste kon­krete Pro­dukt. Warum habt Ihr diese Form an ers­ter Stelle gewählt?

TB: Die­ses erste gemein­same Pro­jekt führt das Thema Alma­nach ein. Dafür woll­ten wir keine Künst­ler von außen dazu­la­den. In sei­nem Spek­trum stellt es schon die Zusam­men­set­zung der Aka­de­mie vor. Es ist ein State­ment für die Medien der Kunst, auch für die Hap­tik die­ser Medien.

Das Inter­view führte Jörg Wun­der­lich

 

 

Ers­ter Alma­nach der Aka­de­mie der Künste Sach­sen-Anhalt

Auf­lage: 30 Stück, mit je 13 limit­tier­ten und signier­ten künst­le­ri­schen Arbei­ten

Öffent­li­che Prä­sen­ta­tion: Di, 8.März 2016, 17 Uhr
Gale­rie NORD, Bern­bur­ger Straße 14, 06108 Halle (Saale)

Betei­li­gung: Für die erste Aus­gabe für das Grün­dungs­jahr 2015 haben fol­gende der Aka­de­mie ange­hö­ren­den Künst­le­rin­nen und Künst­ler mit­ge­wirkt – Ema­nuel Schulze, Lado Kar­t­hish­villi, Wie­land Krause, Olaf Wege­witz, Johan­nes Stahl, Moritz Götze, Michael Klante, Tho­mas Blase, André Schin­kel, Nancy Jahns, Carl Vet­ter, Diet­rich Olt­manns, Hagen Bäcker.

 

 

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