Orchi­de­en­mar­sch

Am ers­ten Mai hatte die Bür­ger­initia­tive Saa­l­etal, die für den Schutz und Erhalt der eigen­tüm­li­chen Land­schaf­ten an der Saale nörd­lich von Halle kämpft, zu einer Wan­de­rung zu den Stand­or­ten des Klei­nen Kna­ben­krau­tes ein­ge­la­den, einer ein­hei­mi­schen Orchi­de­en­art. Knapp zwan­zig Teil­neh­me­rIn­nen waren der Ein­la­dung der Bür­ger­initia­tive Saa­l­etal gefolgt und hat­ten sich im zer­ri­gen Nord­ost­wind an der Fähre … wei­ter­le­sen

Gift­müll im Trothaer Hafen?

Die Hafen Halle GmbH hat beim Lan­des­ver­wal­tungs­amt einen Antrag zum „Betrieb einer Anlage zur Zwi­schen­la­ge­rung von gefähr­li­chen Abfäl­len“ gestellt. Bis zu 150 000 Ton­nen gefähr­li­cher Abfälle aus Ita­lien sol­len jähr­lich umge­schla­gen und 4 000 Ton­nen zwi­schen­ge­la­gert wer­den. Die Anlage soll bereits im Juli 2016 in Betrieb gehen, wobei Trans­port und Lage­rung in so genann­ten „Open … wei­ter­le­sen

Die Gly­pho­sat-Frage

Acker bei Halle (Saale)

Am 8. März hat die Euro­päi­sche Kom­mis­sion die Abstim­mung über die geplante Neu­zu­las­sung von Gly­pho­sat ver­scho­ben, weil abzu­se­hen war, dass es keine Zustim­mung zum Plan der Neu­zu­las­sung bis 2031 geben würde. Bis Mitte des Jah­res muss eine Ent­schei­dung getrof­fen wer­den, denn Ende Juni läuft die bis­lang gül­tige Zulas­sung aus. Seit den 70er Jah­ren wird Gly­pho­sat welt­weit … wei­ter­le­sen

Ant­wort auf die CDU-Wahl-Bot­schaft zur A 143

Seit weni­gen Tagen ste­hen in Halle groß­for­ma­tige Wahl­wer­be­pla­kate für die Land­tags­wahl im März 2016 als Ver­laut­ba­rung der CDU mit der Bot­schaft: „A 143 JETZT – GEGEN DIE KLAGEFLUT DER BLOCKIERER“. In die­sem Kon­text ist klar, dass der NABU Regio­nal­ver­band Halle-Saal­kreis e. V. gemeint sein muss, denn nie­mand sonst hat bis­her eine kon­se­quente recht­li­che Über­prü­fung des Vor­ha­bens … wei­ter­le­sen

Black Fish con­tra Black Fis­hing

Trotz inter­na­tio­na­ler Äch­tung und gesetz­li­cher Ver­bote ist Fisch­fang mit ille­ga­len Metho­den nach wie vor Gang und gäbe, und das nicht nur außer­halb der Euro­päi­schen Union. Weil es nicht genug Kon­trol­len vor Ort gibt, sind die Ver­brau­cher­sie­gel, die für einen nach­hal­ti­gen Fisch­fang garan­tie­ren sol­len, lei­der oft nur Maku­la­tur. Eine junge NGO mit Sitz in Ams­ter­dam hilft … wei­ter­le­sen

Früh übt sich … Umwelt­er­zie­hung in Halle – am Bei­spiel Saa­le­schule

Wert­erhal­tung, umsich­ti­ges, sowie nach­hal­ti­ges und eigen­ver­ant­wort­li­ches Han­deln im Umgang mit Res­sour­cen – das sind Kon­zept­schwer­punkte der Saa­le­schule, einer inte­grier­ten Gesamt­schule in Halle Trotha (www.saaleschule.de). Im Lehr­auf­trag der Schule sind daher fol­gende Ziele ver­an­kert: Gemein­sam die Zukunft gestal­ten, eigene Hand­lungs­stra­te­gien im Klas­sen­ver­band sowie im Lebens­all­tag zu ent­wi­ckeln.

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Wider­stand gegen Groß­bau­pro­jekt der GWG in Dölau

Nicht nur im Pau­lus­vier­tel gibt es eine aktive Bür­ger­initia­tive gegen rück­sichts­lose Neu­be­bau­ung in his­to­ri­sch gewach­se­nen Orts­la­gen. Auch im grü­nen Orts­teil Dölau kämpft eine Bür­ger­initia­tive gegen ein Mam­mut­pro­jekt mit unvor­her­seh­ba­ren Fol­gen. Die­ser Tage schloss die Abga­be­frist für schrift­li­che Wider­sprü­che zum Bebau­ungs­plan beim Ober­bür­ger­meis­ter. Mat­thias Tresko von der BI Hei­de­weg beant­wor­tete aus die­sem Anlass Fra­gen rund um … wei­ter­le­sen

Unter­stüt­zung für ECOGON, ein inno­va­ti­ves Natur­bil­dungs­spiel

Kinder spielen ECOGON

ECOGON ist ein inno­va­ti­ves Natur­bil­dungs­spiel, das Kin­dern, Jugend­li­chen und Erwach­se­nen spie­le­ri­sch Wis­sen und Ver­ständ­nis über Umwelt und Natur ver­mit­telt. Wenn in der Schule von Öko­sys­te­men und Nah­rungs­ket­ten gespro­chen wird, kann dies häu­fig in tro­ckene Theo­rie abdrif­ten. Erlebt jedoch ein Schü­ler beim Spie­len, wie ein schö­ner Schmet­ter­ling ver­schwin­det, weil ein Her­bi­zid die Brenn­nes­sel, seine Nah­rungs­grund­lage, ver­nich­tet … wei­ter­le­sen

Nach uns die Wüste? Ein Plä­doyer für mehr gemein­same Boden-Haf­tung

Das Jahr 2015 wurde von der UN zum „Jahr des Bodens“ aus­ge­ru­fen. Dies lässt auf eine neue poli­ti­sche Agenda hof­fen: Bis­her wurde im Kampf gegen Kli­ma­wan­del und Umwelt­zer­stö­rung meist auf Reduk­tion des CO2-Aus­sto­ßes gesetzt und nach­wach­sende Ener­gie­trä­ger erforscht. Es lohnt sich jedoch, den Blick auf die Bedeu­tung der Humus­sphäre im Lebens­netz unse­res Pla­ne­ten zu rich­ten. 

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