Forum zum Thema „Soli­da­ri­sch und nach­hal­tig Wirt­schaf­ten“

Sel­ten ist uns bewußt, dass unser täg­li­ches Han­deln ent­schei­det, wie wir leben wol­len. Ob glo­bale Klima-, Finanz- und Armuts­krise oder die welt­weite Aus­beu­tung von Men­schen und Roh­stof­fen – es gibt aus­rei­chend Gründe, über soziale und öko­lo­gi­sche Alter­na­ti­ven nach­zu­den­ken, die eine wei­tere Pri­va­ti­sie­rung und Kom­mer­zia­li­sie­rung von Natur, Wis­sen und öffent­li­chem Raum ver­hin­dern. Eine Idee dazu wird mit dem Begriff der ‚Com­mons‘ oder auch ‚Gemein­gü­ter‘ bezeich­net. Dabei beschreibt der Begriff eine soziale Pra­xis, dh. eine Art, wie wir uns mit­ein­an­der orga­ni­sie­ren, wie wir mit­ein­an­der umge­hen und bestimmte Res­sour­cen, wie Natur oder Wis­sen nut­zen. Die Basis die­ses Kon­zepts bil­det die Über­zeu­gung, dass es eine gemein­same Ver­ant­wor­tung für gemein­same Güter geben muss. Das Ziel ist ein soli­da­ri­sches Mit­ein­an­der, dass auf nach­hal­ti­gen Prin­zi­pien fusst. Wie das kon­kret aus­se­hen kann – in unse­rem All­tag, in Musik und Initia­ti­ven dis­ku­tie­ren wir mit Exper­t_In­nen in einem Work­shop zum Thema: „Wem gehört die Welt? Soli­da­ri­sch und nach­hal­tig leben“.

Im Rah­men des drit­ten Bre­a­the in-Break out! Star­tes, laden enga­gierte Hip Hop­per und die Hein­rich-Böll Stif­tung Sach­sen-Anhalt alle Bür­ger ein, Aus­wege aus der gegen­wär­ti­gen Krise, die sich hier und jetzt umset­zen las­sen, ken­nen zu ler­nen und gemein­sam zu dis­ku­tie­ren. Exper­t_in­nen wer­den anwe­send sein, um Ein­bli­cke in soli­da­ri­sches und nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten zu geben. Hip Hop ist eine Kul­tur, an der jeder mit­wir­ken kann und die von den Wer­ten Soli­da­ri­tät, Gemein­sinn und Gewalt­ver­mei­dung getra­gen wird. Um dies zu wür­di­gen, wer­den musi­ka­li­sche Ein­la­den das Forum beglei­ten und abschlies­sen las­sen.

Refe­ren­ten: Frie­de­rike Haber­mann, Deutsch­land (His­to­ri­ke­rin und Öko­nom, Auto­rin des Buches“Halbinseln gegen des Strom – anders Leben und Wirt­schaf­ten im All­tag“
Thiago Alex­andre Moraes, Bra­si­lien (Alter-Glo­ba­li­sie­rungs Akti­vist, Bra­si­lia­ni­sches Jugend­netz­werk zu Umwelt REJUMA) ///

Das Forum fin­det am am 14. Juli im Rah­men des BIBO Star­ters statt – Infos dazu und zum BIBO Fes­ti­va­lim August hier. Da Bil­der, Musik und Gesang mehr sagen als Worte, schaut euch doch unse­ren Trai­ler an: https://vimeo.com/67687001

“Uto­pia lies at the hori­zon.
When I draw nea­rer by two steps,
it retre­ats two steps.
If I pro­ceed ten steps for­ward, it
swiftly slips ten steps ahead.
No mat­ter how far I go, I can never reach it.
What, then, is the pur­pose of uto­pia?
It is to cause us to advance.”

Edu­ardo Galeano

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