Soli­da­ri­sche Land­wirt­schaft- das erste Pro­jekt in Halle

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In Hal­les Nor­den steht ein neues Pro­jekt für regio­nale und soli­da­ri­sche Land­wirt­schaft in den Start­lö­chern. Der Ver­ein Gar­ten­werk­stadt Halle e. V. hat drei Brach­flä­chen in der Klein­gar­ten­an­lage „Am Küt­te­ner Weg“ gepach­tet und wer­kelt dort seit Mai 2015; gräbt, sät, pflanzt und hackt, damit 2016 ein gro­ßer und viel­fäl­ti­ger Gemü­se­gar­ten bestellt wer­den kann. 

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Wen­de­fo­kus geht online

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Über 100 sub­jek­tive Erin­ne­run­gen. Mit dem „Wen­de­fo­kus“ geht eine ein­zig­ar­tige Gesprächs­reihe zum Leben in der DDR und dem Jahr 1989 in Halle online. Audio­bei­spiel: Rein­hard Nemson/ Hoch­schul­leh­rer, vor 1989 am Erzie­hungs­wis­sen­schaft­li­chen Insti­tut der MLU. Wolf­ram Föhse flog von einer Spe­zi­al­schule wegen „Wehr­la­ger­ver­wei­ge­rung und Kon­fir­ma­tion“. Die Künst­le­rin Ulli Hamers grün­dete in Halle eine Woh­nungs­be­set­zungs­zen­trale, in der Inter­es­sierte … wei­ter­le­sen

Neu-Stadtgesichter/ Foto­gra­fien von Daniel Schweit­zer

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Daniel Schweit­zer, Hei­mat Neustadt/ Der Foto­band soll Ende Juni erschei­nen und etwa 150 Sei­ten haben. Mit Stadt­an­sich­ten, Geschich­ten und Por­traits von der Grün­dung bis heute. Bil­der: Chris­tian-Wolff-Gym­na­sium Abitur­jahr­gang 2014, Harald Zagl­maier, Harald Korall, Am Tul­pen­brun­nen und Joé Kurz. Einen Text aus dem Buch fin­det ihr hier: Alles, nur nicht abreissen!/ Harald Zagl­maier, ehe­ma­li­ger stell­ver­tre­ten­der Chef­ar­chi­tekt von Halle-Neu­stadt. www.halleneustadt.de/ … wei­ter­le­sen

Tran­si­tion Town Halle – Halle in Tran­si­tion?

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Die Stadt Halle (Saale) und die hier leben­den Men­schen müs­sen sich den Her­aus­for­de­run­gen des Kli­ma­wan­dels und der Ener­gie­wende stel­len und es tut sich eini­ges. So inves­tie­ren die Stadt­werke in rege­ne­ra­tive Ener­gie­er­zeu­gung. Seit kur­zem exis­tiert ein kom­mu­na­les Kli­ma­schutz­kon­zept und es wurde ein Dienst­leis­tungs­zen­trum für Fra­gen zum Kli­ma­schutz und der Ener­gie­wende für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein­ge­rich­tet. … wei­ter­le­sen

Dru­cke­reien in der „Gol­de­nen Rose“

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Der tra­di­ti­ons­rei­che Gast­hof „Gol­dene Rose“ in Hal­les Ran­ni­scher Straße 19 wurde 1479 erst­ma­lig urkund­lich erwähnt und war lange ein schlich­ter Aus­spann­hof für Salz­händ­ler und Kut­scher. Aber auch als Wohn­haus, Bier­ver­lag, Huf­schmiede und Klub­haus eines DDR-Kom­bi­nats diente das geräu­mige mit­tel­al­ter­li­che Gebäude. Weni­ger bekannt ist, dass auch Buch­dru­cker, Ver­le­ger und Buch­händ­ler hier ihren Hand­wer­ken nach­gin­gen. Drey­haupts Chro­nik ver­mel­det, dass im Jahre 1731 Johann Chris­tian Hen­del senior „die Rose für … wei­ter­le­sen

Swin­ging Leipzig/ Sub­kul­tu­rel­les Image und Mar­ke­ting

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Leip­zig, mitt­ler­weile „Hype­zig“ genannt, ist eine soge­nannte Schwarm­stadt, die wächst – weil junge Men­schen mas­sen­haft hier­her zie­hen. Warum eigent­lich? Am Geld kann es nicht lie­gen, es gibt nach wie vor kaum Jobs.

Zei­tun­gen berich­ten von einem beson­de­ren Lebens­ge­fühl: kleine Pro­jekte, Kunst­räume, Hips­ter mit Voll­bär­ten und Jute­ta­schen, ille­gale Par­tys und eine große links­ra­di­kale Sub­kul­tur. Vie­len scheint es, als seien die Gesetze des Kapi­ta­lis­mus hier außer Kraft gesetzt, als sei hier Selbst­ver­wirk­li­chung mög­lich, ohne viel Geld.

Dabei beruht der Traum auf Aus­beu­tung und Selbst­aus­beu­tung. Men­schen bauen müh­sam einen Kunst­raum aus, wer­ten das Vier­tel damit auf und flie­gen nach drei Jah­ren raus. Das Haus wird saniert. Gut­ver­die­ner, ange­zo­gen von den Geschich­ten, zie­hen in die neuen Lofts.

Der Hype fußt auf einer Spi­rale der Ver­drän­gung: Dem Kol­laps der Indus­trie folgte die Ver­drän­gung der ehe­ma­li­gen Arbei­ter. Mit­tel­lose Krea­tive wer­den zu Pio­nie­ren der Auf­wer­tung und kön­nen sich irgend­wann ihr Vier­tel nicht mehr leis­ten. Akti­vis­ten und Wis­sen­schaft­ler, Künst­ler und Inves­to­ren beschrei­ben das Phä­no­men Leip­zig.

Von Manuel Waltz und Mar­cel Raabe
Pro­duk­tion: DLF 2014

Länge: 40:26 min

Ein Audio­bei­trag vom Deutsch­land­funk. Span­nend. Hier ist der Link.

Was nützt die Saa­l­etal­au­to­bahn A143 ?

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Jah­re­lang, sogar jahr­zehn­te­lang schwelt der Streit um die geplante Saa­l­etal­au­to­bahn A 143 („West­um­fah­rung Halle“). Legen­den ran­ken sich um die erhoffte Heils­brin­ge­rin für die Stadt Halle. Allen voran die Ex-Bür­ger­meis­te­rin­nen Ingrid Häus­ler und Dag­mar Szaba­dosz wur­den nicht müde, die künf­tige A 143 als Lösung für die städ­ti­schen Ver­kehrs­pro­bleme anzu­prei­sen. Ein wis­sen­schaft­li­ches Gut­ach­ten zeigt nun auf, dass der Bedarf für eine neue Trasse gar nicht exis­tiert. … wei­ter­le­sen

Ein Jahr ‚Hal­le­sche Stö­rung‘

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Diet­mar Sievers/ Link zu Diet­mars Audio­blog: http://klima.podspot.de/

Am Sams­tag, dem 11. Januar hat­ten die Akti­ven des alter­na­ti­ven Regio­nal­ma­ga­zins ‚Hal­le­sche Stö­rung‘ in ders „„Gol­de­nen Rose““ zu ihrem Neu­jahrs­emp­fang ein­ge­la­den. Zeit für Rück­schau, Manö­ver­kri­tik und Aus­blick. Annä­hernd 200 Sei­ten Hal­le­sche Stö­rung wur­den im ver­gan­ge­nen Jahr pro­du­ziert, zumeist über The­men aus Halle oder Umge­bung, wie Fran­zig­mark, A 143, Hoch­was­ser und Kul­tur­ab­bau. Ich hatte die Gele­gen­heit, Richard Schmid zu befra­gen, Mit­be­grün­der und Redak­teur der Ers­ten Stunde.

Dazu das Edi­to­rial unse­rer Aus­gabe 02/03|2014:

Ein Jahr Hal­le­sche Stö­rung. Im Januar 2013 haben wir auf dem ver­schnei­ten Markt­platz von Halle, gleich neben unse­rem geo­lo­gi­schen Vor­bild, spar­ta­ni­sch mit Sole ange­sto­ßen. Auf die Zukunft der hal­le­schen stö­rung, des Maga­zins für andere Ideen. Ein Jahr spä­ter, am 11. Januar 2014, gab es Sekt für unsere Gäste und uns. Der sollte die Zun­gen lok­kern, denn wir woll­ten wis­sen, was Gäste und Lese­rIn­nen zu uns geführt hatte, was sie an Anre­gun­gen, Ideen und Fra­gen mit­ge­bracht hat­ten. Groß war vor allem das Inter­esse am Pro­jekt „Alter Schlacht­hof“ der Genos­sen­schaft „Halle im Wan­del eG“. Denn auch ent­lang der hal­le­schen Stö­rung scheint die Zeit, neue For­men des Zusam­men­le­bens zu ent­wi­ckeln, gekom­men. Wie wir heute leben, so wird die Welt mor­gen aus­se­hen. Darum ging es auch in der Gesell­schafts­sa­tire „Was brau­chen wir?“ von Stef­fen Neu­bert, die am Nach­mit­tag ihre Urauf­füh­rung erlebte und von TAKT!LOS! trom­melnd unter­stützt wurde. Die vega­nen Fri­ka­del­len vom Buf­fet wer­den wir noch im Januar 2015 loben. Bis dahin: Blei­ben Sie uns lesend treu und las­sen Sie sich wei­ter stö­ren!

Die Redak­tion

Andere For­men des Zusam­men­le­bens – Vision „Alter Schlacht­hof“

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Seit April 2013 exis­tiert die Idee, auf dem Gelände des „Alten Schlacht­hofs“ an der Freim­fel­der Straße eine nach­hal­tige und für alle offene Nach­bar­schaft zu errich­ten. Für die­ses Vor­ha­ben wäre das 5,5 Hektar große und seit 1991 unge­nutzte Gelände ideal, denn es liegt mit­ten in der Stadt und bie­tet genug Raum für die ver­schie­dens­ten Nut­zun­gen. Das Vor­bild für diese Umwand­lung eines groß­räu­mi­gen Denk­mals der indus­tri­el­len Revo­lu­tion … wei­ter­le­sen

Addic­te­d2Ran­dom

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Jörg Wun­der­lich auf Deutsch­land­ra­dio Kul­tur (Kul­tur­tipp): 10.07.2013 / 08:50 Addicted2Random// AKUSTISCHE KARTIERUNG DER VARIABLE ›ZUFALL‹ In der euro­päi­schen Musik­ge­schichte wurde über Jahr­hun­derte nichts dem Zufall über­las­sen – Hän­del, Bach und Beet­ho­ven waren Meis­ter des sys­te­ma­ti­schen Kom­po­nie­rens. Heute ist das inten­dierte Spiel mit der Größe Zufall das Sur­p­lus bei vie­len avant­gar­dis­ti­schen Musik­krea­tio­nen. Die Flüch­tig­keit des Augen­blicks übt den Reiz … wei­ter­le­sen