Zwei TAZ- Arti­kel über Nach­bar­schaf­ten & Wohngeno's (aktua­li­siert)

Neu­start, nicht nur für die Schweiz/ PROJEKTE/ In der Schweiz hat sich eine neue Genos­sen­schafts­be­we­gung ent­wi­ckelt: Gemein­sa­mes Woh­nen und Arbei­ten wird in ver­schie­de­nen Bau­vor­ha­ben realisiert/ von Rei­ner Metz­ger in der TAZ Hier geht's zum Bei­trag. Erst ab 500 sind Nach­bar­schaf­ten optimal/ NEUES DENKEN/  Wie sich Gemein­wirt­schaft in Städ­ten neu bele­ben lässt – ein kon­kre­ter Ansatz aus der Schweiz, ... wei­ter­le­sen

Vier­te Inter­na­tio­na­le degrowth-Kon­fe­renz für öko­lo­gi­sche Nach­hal­tig­keit und sozia­le Gerech­tig­keit

Vier­te Inter­na­tio­na­le degrowth-Kon­­fe­­renz für öko­lo­gi­sche Nach­hal­tig­keit und sozia­le Gerech­tig­keit vom 2.-6. Sep­tem­ber 2014 in Leip­zig Die Degrowth-Kon­­fe­­renz hin­ter­fragt die Fixie­rung auf Wirt­schafts­wachs­tum in der Wirt­schafts­po­li­tik und för­dert sozi­al-öko­­­lo­gi­­sche Alter­na­ti­ven. Sie bie­tet einen Rah­men für wis­sen­schaft­li­che Debat­ten, den Aus­tausch von Aktivist_innen und Praktiker_innen und die künst­le­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma. Die Kon­fe­renz 2014 in Leip­zig ist ... wei­ter­le­sen

Häu­ser erhal­ten. Räu­me eröff­nen!

Leer­stand bedeu­tet in vie­len Köp­fen Still­stand und Abriss. Muss das  aber wirk­lich immer so sein? Wie setzt man Signa­le von Auf­bruch in einst ver­lo­re­nen Häu­sern? Nut­zung statt Leer­stand: Der Ver­ein „Haus­Hal­ten“ orga­ni­siert mit den Model­len „Wäch­ter­haus“ und „Aus­bau­haus“ neue Koope­ra­tio­nen zwi­schen Nut­zern und Eigen­tü­mern. Ver­wai­sen­de Quar­tie­re der Stadt wer­den für die Bür­ger wie­der anfass­bar. Krea­ti­ve und sozia­le Poten­tia­le fin­den Raum und es bie­ten sich Chan­cen, die Lebens- und Arbeits­welt selbst zu gestal­ten. Der Film „Häu­ser erhal­ten. Räu­me eröff­nen!“ will Anre­gung sein, die­se bele­ben­den Ansät­ze auch an ande­ren Orten zu prak­ti­zie­ren. Was also kön­nen wir Bür­ger und die Ent­schei­der in unse­ren Kom­mu­nen ler­nen für die Gestal­tung unse­rer Stadt?

 

Ein Film von Dani­el Kun­le & Hol­ger Lau­in­ger   (D 2014, 25 min)

sein-im-schein.de
haushalten.org
anstiftung-ertomis.de

Par­ti­zi­pa­ti­ve Öko­no­mie - Eine Alter­na­ti­ve zur Dau­er­kri­se

Bereits vor über 20 Jah­ren ent­wi­ckelt Micha­el Albert ein alter­na­ti­ves öko­no­mi­sches Sys­tem. Es stellt nicht nur eine Alter­na­ti­ve zum Kapi­ta­lis­mus dar, son­dern auch zu einem zen­tral geplan­ten Sozia­lis­mus und der Idee eines Bio-Regi­o­­na­­lis­­mus, in dem Regio­nen wirt­schaft­lich unab­hän­gig von­ein­an­der funk­tio­nie­ren sol­len. Das Kon­zept nennt sich „Par­ti­ci­pa­to­ry Eco­no­my“, part­zi­pa­ti­ve Öko­no­mie. Anstatt Kon­kur­renz und Ungleich­heit zu för­dern ... wei­ter­le­sen

Land­schafts­pfle­ge mit Biss

Land­schafts­pfle­ge mit Biss/ Fres­sen für die Arten­viel­falt Am Anfang war der Frust, der sich schon jah­re­lang ange­staut hat­te: Zahl­rei­che ursprüng­lich bunt­blü­ti­ge Hän­ge und Hügel mit Mager- und Tro­cken­ra­sen ver­lo­ren Jahr für Jahr an Flä­chen­grö­ße und Qua­li­tät. Auf eini­gen Flä­chen brei­te­te sich Jung­wuchs von Robi­nie, Weiß­dorn, Wild­ro­sen­ar­ten oder Esche aus, auf ande­ren ver­grö­ßer­ten Brom­bee­re, Glatt­ha­fer oder Brenn­nes­sel erfolg­reich ihre Wuchs­flä­chen. Fast über­all häuf­te sich eine ... wei­ter­le­sen

Dru­cke­rei­en in der „Gol­de­nen Rose“

Der tra­di­ti­ons­rei­che Gast­hof „Gol­de­ne Rose“ in Hal­les Ran­ni­scher Stra­ße 19 wur­de 1479 erst­ma­lig urkund­lich erwähnt und war lan­ge ein schlich­ter Aus­spann­hof für Salz­händ­ler und Kut­scher. Aber auch als Wohn­haus, Bier­ver­lag, Huf­schmie­de und Klub­haus eines DDR-Kom­­bi­­nats dien­te das geräu­mi­ge mit­tel­al­ter­li­che Gebäu­de. Weni­ger bekannt ist, dass auch Buch­dru­cker, Ver­le­ger und Buch­händ­ler hier ihren Hand­wer­ken nach­gin­gen. Drey­haupts Chro­nik ver­mel­det, dass im Jah­re 1731 Johann Chris­ti­an Hen­del seni­or „die Rose für ... wei­ter­le­sen

Vor­schlä­ge fürs Pro­test­jahr 2014

Nächs­te Demo: Müll abladen/ „Bock auf Mob­bing?“ Im Dezem­ber rie­fen sol­che anony­men Hand­zet­tel an der Uni­ver­si­tät in Hal­le zu einem Müll-Flashmob auf. An einem Mitt­woch­abend im Dezem­ber soll­ten alle vol­le gel­be Müll­sä­cke mit­brin­gen und die­se als Grup­pe gemein­sam vor dem 24- Stun­­­den- Ede­ka in der Lud­wig- Wuche­­rer- Stra­ße able­gen, als Zei­chen „gegen die Müll­ver­schwen­dung und Verpackungswahn“.Gespannt war­te­ten an die­sem Abend ein hal­bes Dut­zend Foto­gra­fen ... wei­ter­le­sen

Bedenk­li­che Abschüs­se

Es geht um neue Ver­ord­nun­gen unse­rer Lan­des­re­gie­rung in Sachen Natur. Seit Jah­ren kämp­fen Angel- und Fische­rei­ver­bän­de gegen einen schwar­zen Vogel. Seit Jah­ren kämp­fen Umwelt­ver­bän­de für den Vogel und sei­nen Lebens­raum. Nun ist es Sach­­sen-Anhalts Lan­des­re­gie­rung gelun­gen, als letz­tes Bun­des­land eine unglaub­li­che Ver­ord­nung her­aus­zu­ge­ben, die alle ande­ren Bun­des­län­der in den Schat­ten stellt. Bis­her hat­te man Umwelt­ver­bän­den Stel­lung­nah­men vor­her abver­langt, um einen gemein­sa­men Kon­sens zu fin­den. Die­se Pra­xis ist nun ... wei­ter­le­sen

Respek­t³ – Aner­ken­nen statt Aus­gren­zen! aktua­li­siert am 24.02.14

Bil­dungs­wo­che 2014 in Hal­le (Saa­le)! Im März fin­det die drit­te Bil­dungs­wo­che der AG „Akti­on Laden­schluss“ in Hal­le (Saa­le) statt. Etwas Beson­de­res ist es schon, schließ­lich befas­sen wir uns seit 2009 mit der Schlie­ßung des Thor-Stei­­nar-Ladens „Ose­berg“ in der obe­ren Leip­zi­ger Stra­ße. Gegrün­det hat sich die Initia­ti­ve im Bünd­nis „Hal­­le-gegen-Rechts – Bünd­nis für Zivil­cou­ra­ge“, um sich ... wei­ter­le­sen

Swin­ging Leipzig/ Sub­kul­tu­rel­les Image und Mar­ke­ting

Leip­zig, mitt­ler­wei­le "Hype­zig" genannt, ist eine soge­nann­te Schwarm­stadt, die wächst - weil jun­ge Men­schen mas­sen­haft hier­her zie­hen. War­um eigent­lich? Am Geld kann es nicht lie­gen, es gibt nach wie vor kaum Jobs.

Zei­tun­gen berich­ten von einem beson­de­ren Lebens­ge­fühl: klei­ne Pro­jek­te, Kunst­räu­me, Hips­ter mit Voll­bär­ten und Jute­ta­schen, ille­ga­le Par­tys und eine gro­ße links­ra­di­ka­le Sub­kul­tur. Vie­len scheint es, als sei­en die Geset­ze des Kapi­ta­lis­mus hier außer Kraft gesetzt, als sei hier Selbst­ver­wirk­li­chung mög­lich, ohne viel Geld.

Dabei beruht der Traum auf Aus­beu­tung und Selbst­aus­beu­tung. Men­schen bau­en müh­sam einen Kunst­raum aus, wer­ten das Vier­tel damit auf und flie­gen nach drei Jah­ren raus. Das Haus wird saniert. Gut­ver­die­ner, ange­zo­gen von den Geschich­ten, zie­hen in die neu­en Lofts.

Der Hype fußt auf einer Spi­ra­le der Ver­drän­gung: Dem Kol­laps der Indus­trie folg­te die Ver­drän­gung der ehe­ma­li­gen Arbei­ter. Mit­tel­lo­se Krea­ti­ve wer­den zu Pio­nie­ren der Auf­wer­tung und kön­nen sich irgend­wann ihr Vier­tel nicht mehr leis­ten. Akti­vis­ten und Wis­sen­schaft­ler, Künst­ler und Inves­to­ren beschrei­ben das Phä­no­men Leip­zig.

Von Manu­el Waltz und Mar­cel Raa­be
Pro­duk­ti­on: DLF 2014

Län­ge: 40:26 min

Ein Audio­bei­trag vom Deutsch­land­funk. Span­nend. Hier ist der Link.