Söl­le - Zur Kunst von Manue­la Hensch­ke

Noch bis zum 5. April sind im Licht­haus Hal­le Wer­ke von Manue­la Hensch­ke zu sehen. Die in Hal­le leben­de Künst­le­rin erforscht in einem Lang­zeit­pro­jekt das Innen­le­ben der Söl­le. Die­se eis­zeit­li­chen Arte­fak­te wer­den durch die indus­tri­el­le Land­wirt­schaft bedroht und sind dadurch als Bio­to­pe gefähr­det. Aus­zug aus der Eröff­nungs­re­de zur Aus­stel­lung vom 8. Febru­ar: Wir haben es ... wei­ter­le­sen

Schreib­au­f­ruf zur Lan­des­gar­ten­schau in Burg

In die­ser Stadt ist viel pas­siert Schreib­au­f­ruf für Schü­ler und Jugend­li­che Eine Stadt blüht auf. Die­se Stadt heißt Burg. Sie berei­tet sich auf die Lan­des­gar­ten­schau unse­res Lan­des im Jahr 2018 vor. Dabei gibt es vie­les zu ent­wi­ckeln, zu beden­ken, zu erstrei­ten und zu ent­schei­den. Vie­le Men­schen sind dar­an betei­ligt. Sie alle wol­len ihre Stadt her­aus­put­zen. ... wei­ter­le­sen

Hal­le­sches Pla­ne­ta­ri­um erlebt sei­nen 40. Geburts­tag nicht mehr

Aus trau­ri­gem Anlass doku­men­tie­ren wir die Stel­lung­nah­me der Denk­ma­lin­itia­ti­ve Scha­len­dom zum Abriss des Raum­flug­pla­ne­ta­ri­ums in Hal­le Am 10. Novem­ber vor 40 Jah­ren wur­de das Raum­flug­pla­ne­ta­ri­um Sig­mund Jähn auf der Peißnitz in Hal­le (Saa­le) ein­ge­weiht. In der zurück­lie­gen­den Woche wur­de es abge­ris­sen. Die media­le Empö­rung dar­über ist aktu­ell groß, kommt aber drei Jah­re zu spät. Jetzt ... wei­ter­le­sen

Wirk­lich nur ein Miss­ver­ständ­nis?

MZ vom 23.06.2015 Statt­des­sen soll im Gaso­me­ter ein neu­es Pla­ne­ta­ri­um gebaut wer­den - mit För­der­mit­teln. Die flie­ßen aber nur, wenn die alte Stern­war­te abge­ris­sen wird. Die­se Ent­schei­dung ist nun offen­bar getrof­fen und es ist eine gute Ent­schei­dung. (Gert Glo­win­ski) MZ am 01.07.2015 Nur wenn das alte, bei der Flut mas­siv beschä­dig­te Pla­ne­ta­ri­um auf der Peißnitz ... wei­ter­le­sen

Kunst am Stein­tor: Was die Jury ablehn­te

Die Jury hat sich ent­schie­den. Nach dem Glit­zer­schwein im Finanz­amt wird auf dem Stein­tor­platz eine wei­te­re iro­ni­sche Metall­skulp­tur aus der Werk­statt von Micha­el Krenz rea­li­siert, der dies­mal auch gleich den Ent­wurf bei­steu­er­te. Wie sähen eigent­lich Alter­na­ti­ven zum  offen­bar belieb­ten Schmun­zel­Kitsch­Pop aus? Ein der Redak­ti­on vor­lie­gen­der abge­lehn­ter Ent­wurf zeigt, was noch mög­lich gewe­sen wäre.   PORTA ... wei­ter­le­sen

Küns­te am Ran­de der Welt | Trans­phy­si­ka­li­scher Vor­trag

Am 10. Novem­ber 2017 lädt die Aka­de­mie der Küns­te Sach­­sen-Anhalt zu einer Vor­­­trags-Per­­for­­mance des Lüne­bur­ger Künst­lers And­res Peschka geo­po­et ein. Ort des Gesche­hens ist das Lite­ra­tur­haus Hal­le in der bern­bur­ger Stra­ße. Beginn ist 18 Uhr. Andre­as Peschka per­formt seit sei­nem Stu­di­um an der Kunst­aka­de­mie Müns­ter, schon dort Examen und Meis­ter­schü­ler (bei Timm Ulrichs, 1983) durch ... wei­ter­le­sen

APARTMENT 11 macht geor­gi­sche Erin­ne­run­gen erleb­bar

Seit dem 1. Okto­ber ist das inter­ak­ti­ve Kunst­pro­jekt APARTMENT 11 in Hal­le für Besucher*innen geöff­net. Der geor­gi­sche Künst­ler Lado Khar­tish­vi­li rekon­stru­ier­te aus per­sön­li­chen Erin­ne­run­gen eine begeh­ba­re Raum­in­stal­la­ti­on. Hin­ter­gund die­ser Arbeit ist der phy­si­sche Ver­lust eines Hau­ses der eige­nen Fami­lie in den post­so­wje­ti­schen Bür­ger­kriegs­wir­ren im Kau­ka­sus der 90er Jah­re. Die Umbau­pro­zes­se vom kom­mu­nis­ti­schen zum kapi­ta­lis­ti­schen Sys­tem haben ... wei­ter­le­sen

Münt­zer und Luther aus dem Off - Die neue Som­mer­thea­ter­pro­duk­ti­on „Hals über Kopf“

Hals über Kopf - Sommertheater

„Denn der Stein, ohne Hän­de vom Berg geris­sen, ist groß wor­den“... Einen bes­se­ren Thea­ter­stoff hät­te man hier­zu­lan­de im Refor­ma­ti­ons­jahr kaum auf­grei­fen kön­nen als die dia­lek­ti­sche Kon­stel­la­ti­on zwi­schen dem Schrift­pre­di­ger Mar­tin Luther und sei­nem wort­ge­wal­ti­gen Jün­ger und Kon­kur­ren­ten Tho­mas Münt­zer. Das dach­ten sich wohl auch die Thea­ter­ma­cher von Schau­stel­le Hal­le und Thea­ter­schafft Leip­zig und schlos­sen mit ... wei­ter­le­sen

Ost­deut­sches Klas­sen­tref­fen im Tier­gar­ten - Buch­pre­mie­re mit Bartsch/Götze im Haus der Aka­de­mie der Küns­te Ber­lin

„ein­mal fährt auf einem damp­fer klaus schle­sin­ger, eine ver­an­stal­tung des west­ber­li­ner schrift­stel­ler­ver­ban­des, klaus schle­sin­ger steht an einer reling und wird gefragt, unver­mit­telt: bereu­en sies? und klaus schle­sin­ger sieht hin, war­tet eine sekun­de und sagt: das, das konn­te ich ja nicht wis­sen.“ (Ronald M. Scher­nikau: Die Tage in L.) Buch­pre­mie­re am 8. Juni im Haus der ... wei­ter­le­sen

Drei Häm­mer für den Her­ren und Gna­de für Rene­ga­ten

"Gna­de ist das bedin­gungs­lo­se Grund­ein­kom­men für die See­le." Die­ser Satz blieb bei mir "hän­gen", als Anfang April in der Luther­stadt Wit­ten­berg eine neue Antho­lo­gie vor­ge­stellt wur­de: "sola scrip­tu­ra 2017 - Lyrik und Pro­sa im Schreib­wett­be­werb zum Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­um". Im Aus­schrei­bungs­text war nach „Luthers Leis­tung als Pro­vo­ka­ti­on für die Leis­tungs­ge­sell­schaft“ gefragt wor­den. Des­halb grif­fen vor allem Kin­der ... wei­ter­le­sen

Ich glaub, ich bin im Krieg. Das Kunst­werk der Zukunft

Etwas wie Sacri­fice von Sarah Nemtsov und Dirk Lau­cke habe ich noch nicht erlebt. So unge­fähr muss es den alten Grie­chen ergan­gen sein, als sie im Amphi­thea­ter Klän­gen, Büh­nen­ef­fek­ten und Schau­spiel aus­ge­setzt waren. Nur dass am Ende nicht ähn­lich wie beim Got­tes­dienst eine gemein­schaft­li­che Läu­te­rung erfah­ren wird. Viel­mehr krallt sich jeder ein­zel­ne Zuschau­er an sei­nem ... wei­ter­le­sen

Nur der Tag darf nicht sein. „Auf­stieg und Fall der Stadt Maha­gon­ny“ von Brecht/Weill an der Oper Hal­le

Mahagonny

Das Timing hat­te geses­sen: Donald Trump war noch kei­ne 24 Stun­den im Amt, als auf der Hal­le­schen Opern­büh­ne die neu­en Geset­ze einer fik­ti­ven Gold­grä­ber­stadt ver­kün­det und die ohne­hin beschä­dig­te Welt noch ein­mal unter­gangs­reif auf den Kopf gestellt wer­den soll­te. Noch bevor die Ouver­tü­re erklang, durf­te ein trau­rig klin­gen­der Brecht ganz ohne Vor­hang sein auf­ge­stan­de­nes Publi­kum ... wei­ter­le­sen