Ede­ka - Wir lie­ben Lebens­mit­tel (nicht)

Wir lie­ben Lebens­mit­tel, so wirbt EDEKA aktu­ell in den Medi­en, doch wie schaut die Rea­li­tät aus? Hier sind mei­ne per­sön­li­chen Ein­drü­cke und Beob­ach­tun­gen. Betritt man einem EDEKA Markt, steht man gleich in der Obst und Gemü­se Abtei­lung, alles wird adrett prä­sen­tiert, doch schaut man genau­er hin, mit ein wenig Grund­wis­sen über Qua­li­tät und Han­dels­klas­sen fin­det ... wei­ter­le­sen

Zwei­mal Russ­land und zurück

Extra­teil: Eine sub­jek­ti­ve Refle­xi­on zur gesell­schafts­po­li­ti­schen  Situa­ti­on Es emp­fiehlt sich die Erfah­run­gen aus Teil 1 vor­her zu lesen, um deren Kon­text dann kon­kret als Basis für die fol­gen­den Infor­ma­tio­nen und Ein­schät­zun­gen bes­ser ein­ord­nen zu kön­nen. Anfang August bescher­te mir und mei­nen „Aus­­­tausch-Rus­­sen“ der Zufall eine Demons­tra­ti­on mit rund 150 Leu­ten vor dem Bran­den­bur­ger Tor. The­ma: ... wei­ter­le­sen

Hal­le-Neu­stadt ohne Sozia­lis­mus – wie wei­ter?

Unver­meid­lich pras­seln die Fünf­und­zwan­zig­jah­res­ju­bi­lä­ums­fei­er­lich­kei­ten aus dem Radio und Fern­se­her auf den geneig­ten Zuschau­er und die Zuschaue­rin. „Anti­kom­mu­nis­mus ist ja immer ein biss­chen lang­wei­lig”, schrieb Ronald Scher­nikau vor eben­so lan­ger Zeit (R. M. Scher­nikau: Die Tage in L.: Dar­über, dass die DDR und die BRD sich nie­mals ver­stän­di­gen kön­nen geschwei­ge mit­tels ihrer Lite­ra­tur. Kon­kret Lite­ra­tur Ver­lag ... wei­ter­le­sen

Zwei­mal Russ­land und zurück – Teil 1: Vom Fuße des Urals

Zum ers­ten Mal in mei­nem Leben bin ich nach Russ­land gefah­ren. Ich hat­te vor­her schon eini­ges an Wis­sens­wer­tem über das Land auf­ge­schnappt. Zum einen durch die paar Bro­cken Rus­sisch, die ich lern­te, zum ande­ren, weil 15 sehr sym­pa­thi­sche Rus­sen vor­her nach Deutsch­land kamen und hier in Hal­le den Som­mer genos­sen. Es ist so, dass der ... wei­ter­le­sen

Nicht nur die Wan­der­gans

Am Gro­ßen Teich in Tor­gau befin­det sich ein bedeu­ten­des Vogel­pa­ra­dies Mit­tel­deutsch­lands (Euro­päi­sches Vogel­schutz­ge­biet). Wenn das Was­ser des größ­ten Fisch­zucht­tei­ches Sach­sens im Okto­ber abge­las­sen wird, dann  bekom­men die ansäs­si­gen Was­ser­vö­gel zahl­rei­che Gäs­te von außer­halb. Zug­vö­gel suchen hier Nah­rung und Rast auf dem Weg in ihre Über­win­te­rungs­ge­bie­te und ande­re kom­men ein­fach, um die Fischer beim Abfi­schen zu ... wei­ter­le­sen

Zwangs­ver­ren­tet mit 63

Wer an Ren­te denkt, denkt meist an eine will­kom­me­ne schö­ne Zeit. Nicht weni­ge ver­su­chen sogar selbst früh­zei­tig in Ren­te gehen zu kön­nen bzw. zu dür­fen, aber was ist wenn man zwangs­wei­se in Ren­te gehen soll, wenn man ohne sei­nen Wil­len in die Ren­te geschickt wird? Wer frü­her in Ren­te geht, dem ist klar das er ... wei­ter­le­sen

Geplan­te Obso­les­zenz - und die Stif­tung Waren­test

Jeder hat es schon ein­mal erlebt: Kurz nach­dem die Garan­tie aus­lief, gin­gen rei­hen­wei­se tech­ni­sche Gerä­te kaputt. Ande­re gehen sogar schon vor­her kaputt, hal­ten nicht ein­mal die Min­dest­lauf­zeit. War­um das so ist (?) – dar­auf haben wir Ver­brau­cher uns schnell fest­ge­legt. Die Her­stel­ler bau­en die­se Gerä­te extra so, dass sie nicht lan­ge hal­ten. Pas­siert dies dann ... wei­ter­le­sen

Todes­zo­nen

Kom­men­tar zu OLG Urteil: Todeszonen/ „Stra­ße“ ist  nur noch ein Euphe­mis­mus um Gemein­nutz vor­zu­täu­schen: Das OLG Schles­wig Hol­stein schreibt vor ein paar Wochen in einem Urteil, in dem es einer Fahr­rad­fah­re­rin, allein aus der Tat­sa­che der Stra­ßen­be­nut­zung, eine Mit­schuld an einem „Auto­un­fall“ gibt. (Auto­un­fall ist auch ein Euphe­mis­mus, ver­such­ter Tot­schlag wäre pas­send): Es bestehe zwar kei­ne ... wei­ter­le­sen

Peißnitz­haus: Zustandsbericht/ Ter­min Fes­ti­val

Der­zei­ti­ge Situa­ti­on: Nach­dem wir am Sonn­tag, den 9.6. das ers­te Mal wie­der nach dem gro­ßen Was­ser vor Ort waren, bot sich uns ein Bild der Zer­stö­rung: Saa­le­schlamm, soweit das Auge reicht - Schlamm auf den Tischen, Bän­ken, Spiel­zeu­gen Fahr­rä­dern, Werk­zeu­gen. Ver­keil­te, auf­ge­quol­le­ne und zer­bro­che­ne Möbel, auf­ge­weich­te Kis­ten und Kar­tons, Treib­gut aller Art und von über­all ... wei­ter­le­sen

Hal­le lie­ben ler­nen

Die­se Post kommt von weit her. Unse­re jun­ge Lese­rin Nora Key möch­te das Redak­ti­ons­team ab Juni ver­stär­ken. Vor­ab ihr Blick aus der Fer­ne in die Hei­mat­stadt. Da auf der ande­ren Sei­te des Gar­ten­zau­nes das Gras bekannt­lich immer grü­ner ist, erscheint es kei­nes­wegs ver­wun­der­lich, dass sich vie­le jun­ge Men­schen von der Stadt, in der sie auf­ge­wach­sen ... wei­ter­le­sen

Bil­dungs­ar­mut per Gesetz

Nach öffent­li­cher Kri­tik an sinn­frei­en „Ein-Euro-Jobs“ sind inzwi­schen auch „Arbeits­ge­le­gen­hei­ten mit Mehr­auf­wands­ent­schä­di­gung“ ent­stan­den, die ein gewis­ses Niveau errei­chen – meh­re­re davon im Umwelt­be­reich. Dass die Wei­­ter­­bil­­dungs-mög­­li­ch­kei­­ten für „Ein-Euro-Job­­ber“ mit die­ser durch­aus erfreu­li­chen Ent­wick­lung nicht Schritt hal­ten, durf­te ich am eige­nen Lei­be erfah­ren: Im Herbst 2012 wur­de auf dem Gelän­de des ehe­ma­li­gen Nutz­tier­gar­tens Rei­de­burg eine Ein-Euro-Maß­­nah­­me ... wei­ter­le­sen

Ers­te Zukunfts­werk­statt - Kla­res Votum für mehr Bür­ger­be­tei­li­gung

Wer weni­ge Tage nach die­ser ers­ten Ide­en­werk­statt für die wei­te­re, bewuss­te Gestal­tung des Wohn- und Arbeits­um­fel­des um den Alten Markt kla­re, vor­zeig­ba­re Ergeb­nis­se erwar­tet hat, den muss ich ent­täu­schen. Aber neben den vie­len Vor­schlä­gen, die in der Ide­en­pha­se nie­der­ge­schrie­ben wur­den, die noch dar­auf war­ten, genau­er erör­tert zu wer­den, gibt es sechs aus­ge­ar­bei­te­te The­men­kom­ple­xe, die am ... wei­ter­le­sen