Hel­dIn­nen in Hal­le

Im Ver­lau­fe des letz­ten Jah­res ist in unse­rer Hei­mat­stadt Eini­ges in Bewe­gung gekom­men. „Stadt im Wan­del“, so heißt das viel ver­spre­chen­de Mot­to. Inspi­riert durch die Auf­bruchs­at­mo­sphä­re beim Post­wachs­tums­kon­gress in Ber­lin 2011 ent­wi­ckel­te die Orts­grup­pe von Attac den Plan für eine Post­wachs­tums­wo­che. Eine Viel­zahl von Ver­an­stal­tun­gen zum The­ma soll­te gebün­delt und gemein­sam mit mög­lichst vie­len ande­ren ... wei­ter­le­sen

Stö­rung oder Soll­bruch­stel­le: Was ist das Beson­de­re an Hal­le?

Was ist so beson­ders an Hal­le? Viel­leicht der Umgang mit der his­to­risch gewach­se­nen Stadt­struk­tur. Als es galt, das ältes­te Haus der Stadt, einen Fach­werk­bau in der Mit­tel­stra­ße, zu ret­ten, fehl­te das Geld. Die Lösung war für den Stadt­rat damals ein­fach: Abriss! Sel­ten hat die pro­vin­zi­el­le Real­sa­ti­re ein so hohes Niveau erreicht. Und nie­mand hat gelacht, ... wei­ter­le­sen

Der Hakel als schwie­rig zu hän­deln­des Natur­schutz­ge­biet

Dr. Uwe Thal­mann ist beim Lan­des­ver­wal­tungs­amt Hal­le Refe­rats­lei­ter für Natur­schutz und Land­schafts­pfle­ge und kennt den Hakel als schüt­zens­wer­tes Gebiet sehr gut. Trotz­dem teilt er nicht unbe­dingt die Auf­fas­sung vom Arbeits­kreis Hal­le­sche Auen­wäl­der, der eine kom­plet­te Unter­schutz­stel­lung for­dert und einen Stop für die Forst­wirt­schaft im Gebiet. Der Hakel ist zwar ein biss­chen wei­ter weg von Hal­le, ... wei­ter­le­sen

Wie ich fast zu einem Camem­bert mutier­te – Report aus der Fran­zig­mark

Broch! Kra­chend stürzt die letz­te Wand auf den Kel­ler­bo­den. Ich pfriem­le mir die Chir­ur­gen­mas­ke zurecht und freue mich wie eine Schnee­kö­ni­gin: Ein Traum ist wahr gewor­den! End­lich mal ’nen Vor­schlag­ham­mer geschwun­gen! Zufrie­den in mich hin­ein­grin­send mache ich es mir zwi­schen Spin­nen­mu­mi­en und Schim­mel­pilz­kul­tu­ren gemüt­lich und lau­sche andäch­tig dem Trei­ben des Ket­ten­sä­gen­mas­sa­ker­be­auf­trag­ten. Wir befin­den uns nicht in ... wei­ter­le­sen

Alles umsonst – und noch ein wenig mehr Por­trät

Ganz all­täg­li­che Men­schen, die nicht-all­­tä­g­­li­che Din­ge tun, ste­hen im Mit­tel­punkt die­ser Por­trät­rei­he. Um es vor­weg­zu­neh­men: Jua­na Kava­lier ist kein Künst­ler­na­me, wie mir die zupa­cken­de, boden­stän­dig wir­ken­de 40jährige grin­send ver­si­chert. Jua­na (mit J gespro­chen) heißt sie von Geburt an, und den schö­nen Nach­na­men hat sie gehei­ra­tet. Seit drei Jah­ren enga­giert sich die aus­ge­bil­de­te Schlos­se­rin im Pos­t­kult-Ver­­ein. ... wei­ter­le­sen

Noti­zen 01#2013/ Peißnitz­ex­press, Schach­freun­dIn­nen, mohio e.V., Land­schafts­pfle­ge, TAAK!

Peißnitz­ex­press 1960 als ach­te Pio­nier­ei­sen­bahn der dama­li­gen DDR erbaut, ist der Peißnitz­ex­press seit­dem ein fes­ter Bestand­teil der Stadt Hal­le und bei Groß und Klein sehr beliebt. Der För­der­ver­ein Park­ei­sen­bahn Peißnitz­ex­press e. V. möch­te die klei­ne Schmal­spur­bahn auf der Peißnitz als Frei­zeit­ein­rich­tung für Kin­der und Jugend­li­che erhal­ten. Damit dies auch in Zukunft gelingt, sind frei­wil­li­ge Hel­fe­rIn­nen ... wei­ter­le­sen

Vor lau­ter Bäu­men

Soll ich’s wirk­lich erzäh­len? Ich trau mich ja nicht … Na gut. Räus­per, räus­per: Heu­te mach ich mal wie­der was außer­or­dent­lich Alt­mo­di­sches. So was … Abson­der­li­ches. Um nicht zu sagen: Abar­ti­ges. Ich geh raus. In die Natur. Kon­kret: in den Wald. Zu zweit. Ich mit mir. Mei­ne Sozi­al­kon­tak­te – nein, die haben heu­te (Sonn­tag) kei­ne ... wei­ter­le­sen

Uhus in der Fran­zig­mark

Wenn immer wie­der die Züge­lung und der Umbau der Natur als Nega­­tiv-Sze­­na­­rio beschrie­ben wer­den, gilt doch wenigs­tens für Mit­tel­eu­ro­pa, dass hier gera­de die kul­tu­rell gepräg­ten Land­schaf­ten neue und ein­zig­ar­ti­ge Misch­for­men von Land­schaft her­vor­brach­ten. Nicht zuletzt in der unmit­tel­ba­ren Nähe der Stadt Hal­le, im unte­ren Saa­le­tal, hat sich in den letz­ten Jahr­zehn­ten ein Misch­bio­top her­aus­ge­bil­det, das ... wei­ter­le­sen

Wut­bür­ge­rIn­nen in Wei­ßen­fels

Mon­tags­de­mons­tra­tio­nen hat­te es erst­mals 1989/90 auf dem Wei­ßen­fel­ser Markt­platz gege­ben, danach wie­der 2004/05 bei der Ein­füh­rung von „Hartz IV“. Dann tra­fen sich dort jah­re­lang etwa 20 Uner­müd­li­che, um gegen die fort­dau­ern­de Unge­rech­tig­keit der „Armut per Gesetz“ zu pro­tes­tie­ren. Neu­en Zulauf beka­men die Demons­tra­tio­nen erst, als der Abwas­­ser-Zweck­­ver­­­band Wei­ßen­fels Mit­te 2012 die Erhe­bung von Her­stel­lungs­kos­ten­bei­trä­gen ankün­dig­te– ... wei­ter­le­sen