Buen Vivir - Sym­po­si­um an der Martin-Luther-Universität

Vom 17. bis 19. Okto­ber fin­det an der Mar­­tin-Luther-Uni­­ver­­­si­­tät in Hal­le ein Sym­po­si­um zum Buen Vivir und wei­te­ren Ansät­zen des Guten Lebens statt. Orga­ni­siert wird es von der Abtei­lung für Bio­­­lo­­gie- und Geo­gra­phie Didak­tik in Koope­ra­ti­on mit ver­schie­de­nen Ver­ei­nen, Stif­tun­gen und Initia­ti­ven. Das Buen Vivir – ein ursprüng­lich indi­ge­nes Kon­zept aus dem Anden­raum - wird zuneh­mend auch hier­zu­lan­de dis­ku­tiert. Es reiht sich ein in die Dis­kur­se ... wei­ter­le­sen

Geplan­te Obso­le­s­zenz - und die Stif­tung Warentest

Jeder hat es schon ein­mal erlebt: Kurz nach­dem die Garan­tie aus­lief, gin­gen rei­hen­wei­se tech­ni­sche Gerä­te kaputt. Ande­re gehen sogar schon vor­her kaputt, hal­ten nicht ein­mal die Min­dest­lauf­zeit. War­um das so ist (?) – dar­auf haben wir Ver­brau­cher uns schnell fest­ge­legt. Die Her­stel­ler bau­en die­se Gerä­te extra so, dass sie nicht lan­ge hal­ten. Pas­siert dies dann ... wei­ter­le­sen

Kul­tur­spar­wahn

Um im Labor Bak­te­ri­en zu züch­ten, wel­che gewünscht sind, wird eine Kul­tur ange­setzt, die­se zu ver­meh­ren. Die­se Kul­tur bie­tet die Basis, die Grund­la­ge. Sie ist nicht Schmuck, über­flüs­si­ge Zier­de! Sie ist das, was wach­sen lässt und bin­det! Viel­leicht däm­mert den Poli­ti­kern bald, dass es sich mit der Gesell­schaft eben­so ver­hält! Kul­tur, also Wis­sen­schaft, Bil­dung, Kunst ... wei­ter­le­sen

(Was) ler­nen wir aus dem Hochwasser?

(WAS) LERNEN wir aus dem Hoch­was­ser? Das letz­te Saa­le­hoch­was­ser hat­te Anfang Juni in Hal­le einen so hohen Stand erreicht, dass es droh­te, den Gim­rit­zer Damm zu bre­chen oder zu über­flu­ten und nach Hal­­le-Neu­­stadt zu lau­fen. Ein neu­er, höhe­rer und der Saa­le nähe­rer Deich soll künf­ti­gen Flu­ten sicher(er) den Weg in die Neu­stadt ver­sper­ren. Nur: wird sich die Saa­le an sei­ner Höhe ori­en­tie­ren? In ... wei­ter­le­sen

Star­ke Frau­en ver­än­dern Halle

Ate­lier­ge­mein­schaft­kunst­rich­tung­tro­tha, so nen­nen Suse Kalu­za, Inga Becker, Anke Dei­mig, Clau­dia Klin­kert, Yvonne Brück­ner und Chris­tin Mül­ler ihr Werk in der Saa­le­stra­ße 1, wel­ches durch ver­ein­te Kräf­te nach und nach gewach­sen ist. Als 2003 der Vier-Sei­­ten-Hof in Fluss­nä­he ent­deckt wur­de, inspi­rier­te das alte Gemäu­er sofort zu krea­ti­ven Ideen, aus denen als­bald hand­fes­te Plä­ne wur­den. Wäh­rend bei­spiels­wei­se Clau­dia Klin­kert sich dem Töp­fern wid­me­te und eine Töp­fer­werk­statt ent­ste­hen ließ, ... wei­ter­le­sen

Zum neun­ten Mal: Frei­wil­li­gen­tag in Halle

Bei 70  Mit­mach­ak­tio­nen enga­gier­ten sich am stadt­wei­ten Enga­ge­ment­tag über 800 Teil­neh­men­de. Unter dem Mot­to „Engel für einen Tag“ konn­ten am 14.September 2013 zum  9. Frei­wil­li­gen­tag alle teil­neh­men, die sonst nicht viel Zeit haben, aber gern eine gute Sache unter­stüt­zen möch­ten. Die Frei­­wil­­li­­gen- Agen­tur, die den Tag orga­ni­siert, hat in die­sem Jahr Men­schen mit einer Beein­träch­ti­gung beson­ders herz­lich zum Mit­ma­chen ein­ge­la­den. Es gibt vie­le Pro­jek­te, in denen Men­schen ... wei­ter­le­sen

PARK(ing) Day – Rück­ge­win­nung von Gemein­platz – am 20. Sep­tem­ber in Leipzig

Nur ein Bruch­teil der Welt­be­völ­ke­rung darf und kann je über den Wahn­sinn Auto (1,5 t Blech und Plas­te, die rum­ste­hen)  ver­fü­gen – rein phy­si­ka­lisch und nicht nur öko­lo­gisch. In Deutsch­land haben wir, auf Kos­ten der Welt­be­völ­ke­rung, eine Quo­te von 2 Men­schen auf 1 Auto. Damit ist das Maxi­mum schon erreicht, mehr geht nicht. Die­se Autos ... wei­ter­le­sen

Todes­zo­nen

Kom­men­tar zu OLG Urteil: Todeszonen/ „Stra­ße“ ist  nur noch ein Euphe­mis­mus um Gemein­nutz vor­zu­täu­schen: Das OLG Schles­wig Hol­stein schreibt vor ein paar Wochen in einem Urteil, in dem es einer Fahr­rad­fah­re­rin, allein aus der Tat­sa­che der Stra­ßen­be­nut­zung, eine Mit­schuld an einem „Auto­un­fall“ gibt. (Auto­un­fall ist auch ein Euphe­mis­mus, ver­such­ter Tot­schlag wäre pas­send): Es bestehe zwar kei­ne ... wei­ter­le­sen

Die gro­ße Flut

Am 25.05 2013 hat­te es zu reg­nen ange­fan­gen. Der gesam­te Mai war schon recht kalt und trü­be gewe­sen, nur manch­mal sah man die Son­ne hin­ter den Wol­ken her­vor­blin­zeln. Aller Men­schen Hoff­nung, nach dem unge­wöhn­lich lan­gen Win­ter möge nun end­lich rich­ti­ger Früh­ling Ein­zug hal­ten, hat­te sich zer­schla­gen. „Won­ne­mo­nat“ konn­te man den Mai in die­sem Jahr beim bes­ten ... wei­ter­le­sen

Stadt ernäh­ren ( Nourr­ir la vil­le ) / VISION 2035

Lan­ge Zeit war die Ver­sor­gung der Städ­te mit Lebens­mit­teln eine loka­le Auf­ga­be. Heu­te spie­len Raum und Zeit kaum noch eine Rol­le. Tagung für loka­le und nach­hal­ti­ge Stra­te­gien / Ren­cont­re pour des stra­té­gies loca­les et dura­bles 20. Sep­tem­ber ca. 9.00 - 18.00, Wyt­ten­bach­haus, Jakob-Rosi­us 1 in Biel Mai­son Wyt­ten­bach, Rue du Rosi­us 1, Bien­ne Tagungs­bei­trag / Entrée* 75.- ... wei­ter­le­sen

Com­mons fal­len nicht vom Himmel

Die Com­­mons-Idee ent­wi­ckelt sich wei­ter: Es geht nicht nur um das Tei­len von Gemein­gü­tern. Com­mo­ning ist viel­mehr ein ­zutiefst sozia­ler Pro­zess. Ein Grund­satz­ar­ti­kel von Sil­ke Helfrich -erschie­nen in der Oya 20/2013 Es gibt zahl­rei­che Miss­ver­ständ­nis­se zu den Com­mons, die eine gemein­sa­me Wur­zel haben: ein auf Objek­te fixier­tes Den­ken. Wenn aber nicht mehr nur die Güter im ... wei­ter­le­sen