Pro­ben in Best­la­ge: Sing­schu­le Hal­le nun im „Gol­de­nen Pflug“

Der Umzugs­stress ist fast schon ver­ges­sen; so groß ist die Freu­de über die schö­nen neu­en Pro­ben­räu­me für die Chö­re der Sing­schu­le. Bei höchs­ten Som­mer­tem­pe­ra­tu­ren und groß­ar­ti­ger Hil­fe des THWs wur­de der Umzugs­trans­port fach­kun­dig gemeis­tert und dank des gro­ßen Enga­ge­ments vie­ler Chor­el­tern und Mit­glie­der der Sing­schul­chö­re konn­te die vie­le Arbeit Hand in Hand und in Gesel­lig­keit sogar zu einer freud­vol­len Akti­on werden.

Das neue Domi­zil der „Gol­de­ne Pflug" ist eines der ältes­ten Gebäu­de der Stadt und bie­tet nach lie­be­vol­ler Restau­rie­rung unter der lei­den­schaft­li­chen Lei­tung von Herrn Ste­phan Schirr­meis­ter bes­te Arbeits­be­din­gun­gen, wenn­gleich noch nicht alle Bau­ar­bei­ten abge­schlos­sen sind. Die Aus­sicht auf die bal­di­ge Fer­tig­stel­lung des gesam­ten Gebäu­des trös­tet über die gegen­wär­ti­gen Staub- und Bau­ge­räusch-Über­la­ge­run­gen hin­weg. Das schö­ne Haus ist bes­tens zu errei­chen, liegt es doch am Alten Markt. Der mehr­stim­mi­ge Gesang wird dort schon län­ger gepflegt, denn gegen­über befin­det sich das Beatles-Museum.

Schon vom ers­ten Unter­richts­tag an sor­gen die Vor­zü­ge der neu­en Räum­lich­kei­ten für Wohl­be­fin­den durch die Nähe zur Innen­stadt, die gemüt­li­che Atmo­sphä­re, die ästhe­tisch beein­dru­cken­de Reno­vie­rung und die ange­neh­men Tem­pe­ra­tu­ren in die­sem his­to­ri­schen Gemäu­er. Ein Neu­land ist die gemein­sa­me Nut­zung von Räum­lich­kei­ten zusam­men mit der Musik­eta­ge. Bei­de nut­zen­de Ver­ei­ne ver­bin­det eine jah­re­lan­ge Zusam­men­ar­beit, die nun unter einem Dach gelebt wer­den kann. Das ers­te gemein­sa­me Kon­zert fei­ert die­se Fusi­on: am Sonn­tag, dem 5. Okto­ber in der Pau­lus­kir­che um 16 Uhr mit den Sing­schul­chö­ren, den Kin­dern der Musik­eta­ge und dem „Para­die­sor­ches­ter“ aus Dres­den. An die­ser Stel­le sei herz­lich dazu eingeladen.

Sor­ge um wei­te­re Finanzierung

Ist also die Welt der etwa 150 gro­ßen und klei­nen Chor­mit­glie­der in Ord­nung? Ein kla­res „Ja“ müss­te die Ant­wort sein; wäre da nicht die Sor­ge um die Zukunft, da die städ­ti­sche finan­zi­el­le För­de­rung für die­sen enga­gier­ten Ver­ein am Ende des Jah­res aus­läuft. Nicht nur die Schü­ler und Schü­le­rin­nen, die Eltern­schaft und die Mit­ar­bei­ten­den, son­dern auch die vie­len ehe­ma­li­gen Sän­ge­rin­nen und Sän­ger sind nun vol­ler Hoff­nung auf wei­te­re Unter­stüt­zung. Die Sing­schu­le will sich dafür ein­set­zen, dass auch künf­tig freud­vol­le Pro­ben, viel­fäl­ti­ge Pro­jek­te und gemein­sa­me Kon­zer­te mög­lich sind. Und trotz der Unsi­cher­heit rich­tet sich der Blick nach vorn: Der Kin­der­chor, auch bekannt als ehe­ma­li­ger Bau­er-Wip­ler-Chor kann stolz auf 51 erfolg­rei­che Jah­re und unter ande­rem eine Aus­zeich­nung als Bun­des­sie­ger beim Deut­schen Chor­wett­be­werb zurück­bli­cken – eine star­ke Grund­la­ge, auf der neue Erleb­nis­se und Erfol­ge auf­ge­baut wer­den sollen.

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> Bericht von Deutsch­land­funk Kul­tur über den Kin­der­chor der Sing­schu­le Halle

 

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