Schreib­au­f­ruf zur Lan­des­gar­ten­schau in Burg

In die­ser Stadt ist viel pas­siert

Schreib­au­f­ruf für Schü­ler und Jugend­li­che

Eine Stadt blüht auf. Die­se Stadt heißt Burg. Sie berei­tet sich auf die Lan­des­gar­ten­schau unse­res Lan­des im Jahr 2018 vor. Dabei gibt es vie­les zu ent­wi­ckeln, zu beden­ken, zu erstrei­ten und zu ent­schei­den. Vie­le Men­schen sind dar­an betei­ligt. Sie alle wol­len ihre Stadt her­aus­put­zen. Jeder hat eige­ne Vor­stel­lun­gen davon. Das ist gut so. Vie­les muss ver­än­dert wer­den. Dem einen geht das zu weit, dem ande­ren nicht weit genug. Was der eine schön fin­det, ist für den ande­ren furcht­bar. Wer hier mit­macht, mischt sich ein, ärgert sich, freut sich, ist mit­ten­drin. Das kann anstren­gend sein. Ist aber nötig. Nur so kann man sich in sei­ner Stadt zu Hau­se füh­len. Ob man nach Jah­ren wie­der zurück­kommt oder ob man end­lich hin­aus­zieht. Hei­mat nimmt man immer mit. Hei­mat trägt man immer in sich.

So ging es auch der Schrift­stel­le­rin Bri­git­te Rei­mann, die Kind­heit und Jugend in Burg erleb­te. Sie hät­te nicht gezö­gert, sich in die­se aktu­el­le Pla­nung ein­zu­mi­schen. Vol­ler Fan­ta­sie und wild ent­schlos­sen. Sie war stark. Das muss­te sie sein, um sich von den Fol­gen ihrer Kin­der­läh­mung nicht unter­krie­gen zu las­sen. Ihr Leben war kurz. Zu kurz. Sie ver­ließ Burg im Jahr 1960. Seit­dem ist in unse­rer Stadt viel pas­siert. Gebäu­de wur­den abge­ris­sen, man­che ver­fie­len und es wur­de neu gebaut. Ein neu­es Vier­tel ent­stand. Das ist nun auch schon wie­der Geschich­te. Auch die Men­schen haben sich ver­än­dert.

2018 wäre Bri­git­te Rei­mann 85 Jah­re alt gewor­den. Ihr Geburts­tag ist ein guter Grund, sie zur Lan­des­gar­ten­schau in ihre Hei­mat­stadt ein­zu­la­den. Was haben wir ihr zu sagen? Was kön­nen wir ihr zei­gen? Was wird sie sehen? Was wird sie fra­gen? Was erle­ben wir mit­ein­an­der? Ob wir uns ver­ste­hen? Vie­le Fra­gen haben wir. Und ihr? Habt ihr Fra­gen und Ant­wor­ten, die viel­leicht sogar neue Fra­gen auf­wer­fen? Wir freu­en uns auf eure Tex­te.

Man­cher schreibt gern Gedich­te. Das kann er tun. Wer Tage­buch führt, kann auch die­se Form wäh­len. Skiz­zen, Kurz­ge­schich­ten oder Erzäh­lun­gen sind eben­falls mög­lich. Eine Jury wählt die Arbei­ten aus, die in Ver­an­stal­tun­gen gele­sen und für eine Publi­ka­ti­on aus­ge­wählt wer­den. Wir sen­den sie auch an den Fried­rich-Böde­cker-Kreis, damit sie im Schreib­wett­be­werb „unzen­siert und unfri­siert“ mit­be­wer­tet wer­den kön­nen.
Ein­sen­dun­gen bit­te mit fol­gen­den Anga­ben: Name, Vor­na­me, Alter, Anschrift, Tele­fon­num­mer, Email, Schu­le.
Ein­sen­dun­gen ab sofort:
per Mail an: dorothea.iser@icloud.com
oder
per Post an den:

Peli­kan e.V.
Doro­thea Iser
Haupt­stra­ße 8
39288 Burg

Titel­fo­to von Pixabay

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