In Reso­nanz mit der Welt - Inter­na­tio­na­les Radio­kunst­fes­ti­val im Okto­ber in Halle

Schirmherr Dr. Bernd Wiegand, festivaldirektor Knut Aufermann, Kurator Ralf Wendt und Immobilienmanager Robert Hammerl auf der Pressekonferenz zum festival radio revolten

Die Stadt Hal­le wird den gesam­ten Okto­ber über Aus­tra­gungs­ort eines inter­na­tio­na­len Kunst­fes­ti­vals mit dem Titel „Radio Revol­ten“ sein. Stadt, Fes­ti­val­lei­tung und ver­ant­wort­li­che Kura­to­ren luden am 7. Juni zur gemein­sa­men Pres­se­kon­fe­renz in die ehe­ma­li­ge Braue­rei Rat­haus­stra­ße. In die­sem und einem wei­te­ren leer­ste­hen­den Gebäu­de in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft zum Rat­haus wer­den im Herbst täg­lich Radio-Per­­for­­man­ces, Live-Hör­­spie­­le, Kon­zer­te und ... wei­ter­le­sen

Auf zu Urbanitaten!

urbanitaten - Interventionen im Stadtraum von Halle

Der für tem­po­rä­re Aktio­nen bekann­te Kiosk am Reil­eck wur­de Ende April im Rah­men eines stu­den­ti­schen Pro­jek­tes zu einem Kul­­tur-Arbeits­­platz umfunk­tio­niert. Der Pro­jekt­ti­tel „Urba­ni­ta­ten“ steht für Inter­ven­tio­nen, also krea­ti­ve Ein­grif­fe in den öffent­li­chen Stadt­raum, die laut Ankün­di­gung „sub­til“ bis „pol­ternd“ sein dür­fen. Effi­zi­enz dage­gen wird eher nicht ange­strebt, denn eines der Pro­jekt­zie­le ist es, den „Din­gen ... wei­ter­le­sen

War­me Prä­zi­si­on und rei­nes Spiel - Irè­ne Schwei­zer und Gün­ter Baby Som­mer bei "Women in Jazz"

Irene Schweizer und Günter"Baby" Sommer

Der Auf­tritt von Irè­ne Schwei­zer und Gün­ter „Baby“ Som­mer in Hal­le geriet zu einem Glanz­licht der Fes­ti­val­ge­schich­te von „Women in Jazz“. Fes­ti­val­lei­ter Ulf Her­den war sicht­lich stolz, die­ses Kon­zert­er­eig­nis ansa­gen und dazu druck­fri­sche Zei­len aus einer Hom­mage an Irè­ne Schweit­zer in der ZEIT ver­le­sen zu dür­fen.  Denn ein Instru­men­tal­kon­zert zwei­er Pio­nie­re des euro­päi­schen Free Jazz ver­sprach ... wei­ter­le­sen

André Schin­kel: Auf dem Huy

Olaf Wegewitz_Postkartenserie_edition_Wortraum

Der Dich­ter André Schin­kel betreibt Wan­de­run­gen als lite­ra­ri­sche Exis­tenz­form. Dabei ent­ste­hen nicht sel­ten hybri­de Minia­tu­ren zwi­schen Lyrik und Pro­sa - in bes­ter lite­ra­ri­scher Tra­di­ti­on von Hei­ne bis Czechow­ski. Sein Text führt in eine Land­schaft im Nor­den von Hal­ber­stadt, deren Schön­heit durch die Zei­chen der Fluk­tua­ti­on um so schmerz­li­cher her­vor­sticht.  André Schin­kel ••• Auf dem Huy Sehr ... wei­ter­le­sen

"Lebens­En­de" - Öffent­li­ches Sym­po­si­um zum Umgang mit dem Tod

Am 16. April 2016 fin­det im Stadt­haus am Markt­platz Hal­le ein Sym­po­si­um zum The­ma "Tod und Ster­ben" statt. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen sich über die gän­gi­ge Pra­xis der hal­le­schen Bestat­tungs­un­ter­neh­men hin­aus info­mie­ren, wel­che Mög­lich­kei­ten es für den indi­vi­du­el­len Umgang in einem Trau­er­fall gibt. Betont  wer­den soll der ganz­heit­li­che Gedan­ke und die Mög­lich­keit einer wirk­li­chen Trau­er­ar­beit. ... wei­ter­le­sen

Brot und Zah­len­spie­le – Kul­tur­po­li­tik im Wahlkampf

Die RitterInnen der Tafelrunde (v.l.n.r.): Gunar Schellenberger (CDU), Claudia Dalbert ( GRÜNE), Olaf Zimmermann (Deutscher Kulturrat), Wulf Gallert ( LINKE), Detlef Wendt (SPD)

Wenn am Sonn­tag in Sach­­sen-Anhalt gewählt wird, steht auch die bis­he­ri­ge CDU-domi­­nier­­te Kul­tur­po­li­tik der His­to­ri­en­fest­spie­le und Denk­mal­schutz­nor­men zur Dis­po­si­ti­on. Die der­zei­ti­gen Oppo­si­ti­ons­par­tei­en haben neue Kon­zep­te in der Tasche und for­dern Ver­än­de­run­gen. Als am 19. Janu­ar im Neu­en Thea­ter zu Hal­le eine kul­tur­po­li­ti­sche Ele­fan­ten­run­de ange­setzt war, kamen 250 Men­schen. Mit die­sem gro­ßen Inter­es­se hat­ten die bei­den ... wei­ter­le­sen

Im Inter­view: Aka­de­mie der Küns­te Sachsen-Anhalt

Die Aka­de­mie der Küns­te Sach­­sen-Anhalt ist eine Initia­ti­ve von Künst­lern und der Kunst nahe­ste­hen­den Per­so­nen, die sich über ihre eige­ne künst­le­ri­sche Arbeit hin­aus enga­gie­ren wol­len, um für zeit­ge­nös­si­sche Kunst in Sach­­sen-Anhalt freie und unab­hän­gi­ge Struk­tu­ren ent­ste­hen zu las­sen. Aus Anlass ihres nun ein­jäh­ri­gen Bestehens hat die Aka­de­mie einen ers­ten Alma­nach mit künst­le­ri­schen Wer­ken ihrer Mit­glie­der her­aus­ge­bracht. ... wei­ter­le­sen

Scha­len­mül­lers Dom II

Ende Novem­ber 2015 grün­de­te sich eine neue Bür­ger­initia­ti­ve mit dem Ziel, das ehe­ma­li­ge und stark beschä­dig­te Pla­ne­ta­ri­um zu erhal­ten. Die Abriss­kos­ten aus Flut­hil­fe­gel­dern sind seit Ende April bewil­ligt, ein Abbruch droh­te also unmit­tel­bar. Über den his­to­ri­schen und bau­künst­le­ri­schen Wert des Pla­ne­ta­ri­ums hat­te bis­lang kaum jemand gespro­chen. Eine Anfra­ge der Grü­­nen-Stadt­­­rats­­frak­­ti­on beim Lan­­des- Bau­mi­nis­te­ri­um ergab, dass ... wei­ter­le­sen

Nach 25 Jah­ren: Diva end­lich wie­der grau!

Nach einem Vier­tel­jahr­hun­dert ist die gro­ße Bau­gru­be am Hall­markt nun Geschich­te. Anstel­le der umzäun­ten Sand­wüs­te resi­diert dort neben dem MDR und der Hän­del­hal­le dem­nächst die Finanz­ver­wal­tung in stan­des­ge­mäß recht­wink­li­gem Grau. Nach­dem das für Hal­le sprich­wört­li­che Grau der DDR-Zeit hin­ter Pas­tell­an­stri­chen oder Denk­mal­pig­men­ten ver­schwun­den ist, ent­ste­hen seit Jahren

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Eine Wel­le ver­ebbt in der Pro­vinz #die­to­ten­kom­men in Halle

Das Grab am Franckeplatz #dietotenkommen

Die Akti­on die #die­to­ten­kom­men vom Zen­trum für Poli­ti­sche Schön­heit füllt via Twit­ter & Co. mei­ne Fil­ter­bla­se. Am Sonn­tag­abend prü­fe ich um 19:00 "heu­te" vom ZDF - kei­ne Erwäh­nung der Akti­on vor dem Reichs­tag. Die Tages­schau hat 25 Sekun­den. In der Print­aus­ga­be mei­ner Hei­mat­zei­tung MZ kann ich nichts finden.

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Unend­li­che Begeg­nung - Fred­ric Kroll über Klaus Mann

Am 19. Juni las der US-ame­­ri­­ka­­ni­­sche Autor, Kom­po­nist und Her­aus­ge­ber Fred­ric Kroll aus dem erst­mals publi­zier­ten Roman­frag­ment „The Last Day“ im Café Feez. Die Wie­der­ent­de­ckung des in den 70iger Jah­ren fast ver­ges­se­nen Sprach­künst­lers, Anti­fa­schis­ten und beken­nen­den Homo­se­xu­el­len ist vor allem einem Mann zu dan­ken: dem Über­set­zer, Autoren und Kom­po­nis­ten Fred­ric Kroll. Kürz­lich hat­te ich das Ver­gnü­gen den fein­sin­ni­gen ... wei­ter­le­sen