Ein­fach schö­nes Thea­ter

Georg Büchner: "Leonce und Lena": König Peter vom Königreich Popo hält eine Rede

Das freie Thea­ter varo­mo­di spielt Büch­ners Lust­spiel „Leon­ce und Lena“ bis Ende August im Volks­park.  Eine gelun­ge­ne Insze­nie­rung von Anna Sie­g­­mund-Schul­t­­ze zum Abschluss unse­rer Som­­mer­­the­a­­ter-Serie. Schwie­ri­ges Lust­spiel „Leon­ce und Lena“ (1836)  ist kein ein­fa­ches Stück. Für den Leser nicht und für die Büh­ne auch nicht. Ers­te­rer mag das Werk aus der Hand legen, weil die ... wei­ter­le­sen

WuK-Som­mer­thea­ter: Paa­re in Zei­ten der Hys­te­rie

Szene aus Paare in Zeiten der Hysterie" im WuK-Sommertheater 2018

Das Mann und Frau sich nicht ver­ste­hen (kön­nen?) ist ein All­ge­mein­platz, der in Lite­ra­tur und Kunst ver­han­delt wird, seit es Lite­ra­tur und Kunst gibt. Nun ist er im Som­mer­thea­ter auf dem Holz­platz ange­kom­men. „Pfän­ners Frei­heit“ ist der Titel des Som­mer­thea­ters der Werk­stät­ten und Kul­tur am Holz­platz (WuK). Es begann am 1. und endet am 18. ... wei­ter­le­sen

Som­mer­thea­ter: Bit­te bit­te, gib mir eine ande­re Gestalt

SCHAUSTELLE mit Metamorphosen nach Ovid

In die­sem Som­mer wird die Ober­burg auf dem Gie­bichen­stein wie­der vom Frei­en Thea­ter SCHAUSTELLE bespielt. Die „Meta­mor­pho­sen“ des gro­ßen römi­schen Dich­ters lie­fern den Spiel-Stoff und den Spiel-Raum für gro­ßes Thea­ter mit Shake­spear­schem Anspruch. Regie führ­te Sil­vio Beck. Gran­dio­ses Thea­ter an gran­dio­sem Ort Es gibt kei­nen schö­ne­ren Ort an einem hal­le­schen Abend die­ses end­lo­sen und dür­ren ... wei­ter­le­sen

Apron Som­mer­thea­ter im Moritz­burg­gra­ben

„Sarg zu –  Augen auf“ heißt die neue Thea­ter­pro­duk­ti­on von Apron, dem – so liest man auf der Web­site – ältes­ten Frei­en Thea­ter Hal­les. Seit vie­len Jah­ren bie­tet die Thea­ter­grup­pe den Hal­len­sern Som­mer­thea­ter im Burg­gra­ben an. Stun­de der Wahr­hei­ten Ein Fami­li­en­va­ter ist gestor­ben und die Ange­hö­ri­gen ver­sam­meln sich zur Trau­er­fei­er. Wie oft, wenn sich Fami­li­en ... wei­ter­le­sen

Spiel­ball der Mäch­te - Ver­ges­se­ne Jesi­den

Die kur­di­sche Volks­grup­pe der Jesi­den wur­de 2014 Opfer eines Geno­zids durch den IS. Die Foto­gra­fin und TV Jour­na­lis­tin Annet­te Strei­cher besuch­te  Über­le­ben­de der Ter­ror­herr­schaft in ihren Camps und beglei­te­te eini­ge von ihnen bei einem reli­giö­sen Ritu­al der Erneue­rung. Aus Anlass ihrer Aus­stel­lung in Hal­le sprach sie mit uns.   Wie kam es zu die­sem Pro­jekt ... wei­ter­le­sen

Spie­len auf hohem Niveau

Die Stadt weiß es seit dem Tag der Frei­en Thea­ter in Hal­le am 27. Mai: Die Sze­ne ist leben­dig und kurz­wei­lig. Etli­che der Pro­duk­tio­nen sind lei­der flüch­tig: Weil der Som­mer­thea­ter­som­mer zu Ende geht, weil die För­de­rung für die Pro­duk­ti­on nur für weni­ge Auf­füh­run­gen gereicht hat oder weil es eben kei­ne fes­ten Bret­ter gibt oder … ... wei­ter­le­sen

Das Para­dies an der Ecke

Das Para­dies liegt so nahe! Einen gan­zen Som­mer­mo­nat lang ver­wan­delt sich der Kunst­ki­osk am Reil­eck in ein Para­dies. Die Vor­über­ge­hen­den kön­nen an des­sen Wer­den und Ent­ste­hen aktiv mit­tun. Aus­ge­hend von einer eher unwirt­li­chen Leer­stel­le, einer Wüs­te, sind alle Gäs­te auf­ge­for­dert, den Ort zu bele­ben, zu einem Para­dies zu machen. Außer dem sind alle ein­ge­la­den, die­ses ... wei­ter­le­sen

Emball>age. Zeit­al­ter der Ver­pa­ckung

Kein Mate­ri­al­spek­trum in der Geschich­te mensch­li­cher Mate­ri­al­ent­wick­lung ist so viel­sei­tig, so man­nig­fal­tig und damit – in gewis­ser Wei­­se- unschein­bar, wie die Plas­ten. VORTRAG - Frei­tag 14. JUNI - Neu­werk 11, Hal­le   19:00 Uhr Beglei­tend zur Aus­stel­lung 'Alles fließt', in der Nadi­ne Adam ihre Arbeit „Emball>age. Zeit­al­ter der Ver­pa­ckung“ von 2015 - ein ein beid­sei­ti­ger 48'teiliger ... wei­ter­le­sen

Pora umier­ać

Szenenfoto

Eine Film­re­zen­si­on von Eva Neh­se Der pol­ni­sche Film Pora umier­ać (engl. Time to die) beschäf­tigt sich mit einer all­ge­gen­wär­ti­gen, aber doch gern ver­dräng­ten The­ma­tik: dem Älter­wer­den. Zen­tra­le Figur des Films ist die alte Dame Anie­la, gespielt von Danu­ta Szaf­larska, die sich mit über 90 Jah­ren reso­lut den Her­aus­for­de­run­gen eines selbst­be­stimm­ten Lebens stellt. Gemein­sam mit ihrem ... wei­ter­le­sen

Gibt es schlech­te Kunst? Gedan­ken zur Hal­lo-Hand Skulp­tur am Rie­beck­platz

An der Stel­le des Fäustedenk­mals steht seit kur­zem eine stäh­ler­ne Hand, die schein­bar freund­lich auf spa­nisch Hal­lo, also „hola“ sagt. Das ist so über­flüs­sig und unpas­send wie die Archi­tek­tur des MDR Hau­ses „Spit­ze“ im Zen­trum, oder das Bun­­ker-för­­mi­ge Finanz­amt am Hall­markt. War­um Spa­ni­en? Und war­um hal­lo? Dass es eine Hand ist, scheint ja nun im ... wei­ter­le­sen

Orna­men­te und Ver­bre­chen

Der Maler und Gra­fi­ker Sven Gross­kreutz stu­dier­te in den neun­zi­ger Jah­ren an der Burg und der HGB in Leip­zig. Heu­te lebt und arbei­tet er in Hal­le. Sei­ne Wer­ke waren in Austel­lun­gen in Frank­furt /M.  und Rom, aber auch an vie­len Orten der Regi­on  - so in Hal­le, Leip­zig, Chem­nitz, Bern­burg und Aschers­le­ben zu sehen.   ... wei­ter­le­sen

Dif­fa­mie­rung und Auf­be­geh­ren: Der Maler Erwin Hahs

Dem Maler und Gra­fi­ker Erwin Hahs (1887–1970) gelang schon als Stu­dent der Auf­stieg in die künst­le­ri­sche Avant­gar­de der Ber­li­ner Kunst­me­tro­po­le; er arbei­te­te u. a. mit Wal­ter Gro­pi­us und Georg Kol­be zusam­men. 1919 folg­te er einem Ruf an die Kunst­schu­le Burg Gie­bichen­stein in Hal­le (Saa­le). Mit Vehe­menz kon­zen­trier­te er sich auf sei­ne Auf­ga­be als Leh­rer und ... wei­ter­le­sen