Neu­gier­de

Neu­gier­de - kürz­lich trieb sie mich durch einen Tor­bo­gen eines Haus­kom­ple­xes aus den 1930er Jah­ren in der Kohl­schüt­ter Stra­ße in Hal­le. „Caro­las Gar­ten!“ war mein ers­ter Gedan­ke. Was ist denn hier los? Ein rie­si­ger Gar­ten der bis fast an die Häu­ser der Adolf­stra­ße grenzt. Wild, aber nicht gänz­lich ver­wil­dert, ein Gar­ten­idyll, wel­ches mich sofort an das ... wei­ter­le­sen

KULTURFABRIK APOLDA ist am Ende - ein Brand­brief aus Thüringen

Dr. Jan Kobel ist Foto­graf, Lokal­po­li­ti­ker und Geschäfts­füh­rer einer GmbH, die sich die Ret­tung und Sanie­rung eines Bau­denk­mals auf die Fah­nen schrieb. Als Akteur und  Entre­pre­neur fasst er ein glei­cher­ma­ßen resi­gna­ti­ves wie pro­vo­zie­ren­des State­ment zu einem frisch beer­dig­ten Leucht­turm­pro­jekt - dem öffent­li­chen Ate­lier­haus Kul­tur­fa­brik Apol­da. Das Pro­jekt KULTURFABRIK APOLDA ist am Ende - oder war­um ... wei­ter­le­sen

Offe­ner Brief: Kli­ma­bünd­nis Hal­le for­dert Trans­pa­renz und Beteiligung

Ange­sichts eines wei­te­ren Hit­ze­s­om­mers hat das Kli­ma­bünd­nis Hal­le einen offe­nen Brief an den OB, Stadt­rat und -ver­wal­tung gerich­tet. Das Bünd­nis kri­ti­siert ein feh­len­des kom­mu­na­les Kon­zept, um mit Dür­re, Hit­ze­tür­men und Extrem­tem­pe­ra­tu­ren in Zukunft umge­hen zu kön­nen. Das kos­te und gefähr­de Men­schen­le­ben - es müs­se gemein­sam gehan­delt wer­den. Der Brief im Wort­laut:  Sehr geehr­ter Herr Bür­ger­meis­ter ... wei­ter­le­sen

Mei­ne Brief­freun­din im Westen

Mein Deutsch-deu­t­­scher Schrift­ver­kehr zwei­er Mäd­chen begann 1961. Mei­ne Mut­ter, tätig im soge­nann­ten Staats­ap­pa­rat (Rat des Bezir­kes) in Hal­le an der Saa­le, brach­te mir die Adres­se einer Bir­te aus Bre­men mit. Das Mäd­chen hat­te, wie nicht weni­ge Kin­der aus der dama­li­gen Bun­des­re­pu­blik, die Feri­en in einem unse­rer belieb­ten Feri­en­la­ger der DDR ver­bracht. Das war damals nicht ... wei­ter­le­sen

DIE & GO - Als Mara­dona nach Leip­zig kam. Erin­ne­run­gen an gro­ße Fußballmomente

Wer wie der Autor sei­ne prä­gen­de Kind­heit und Jugend in den 1980er Jah­ren erleb­te, für den kann es als Fuß­ball­fan und -genie­ßer kei­nen Bes­se­ren und Grö­ße­ren geben als Argen­ti­ni­ens Fuß­ball­hel­den und Fili­­gran- und Edel­tech­ni­ker mit dem lin­ken Zau­ber­fuß: Die­go Mara­dona! Wer zudem das unver­hoff­te und unfass­ba­re Glück hat­te, ihn am Zenit sei­nes Kön­nens und Erfol­ges ... wei­ter­le­sen

Besu­cher­zah­len bei Got­tes­diens­ten dra­ma­tisch gesun­ken - im Ver­gleich zur Zeit vor Corona

Durch Got­­tes­­dienst- und Gemein­de­be­su­che in unter­schied­li­chen Lan­des­kir­chen und durch den jah­re­lan­gen Ver­gleich bis heu­te hat sich mir auch in eige­ner Anschau­ung bestä­tigt, was sich schon seit Wochen - und seit der Wie­der­er­laub­nis von Got­tes­diens­ten und ande­ren kirch­li­chen Ver­an­stal­tun­gen - (falls letz­te­res über­haupt wahr­ge­nom­men wur­de ...) abzeich­ne­te und zu befürch­ten war: Die Besu­cher­zah­len bei Got­tes­diens­ten sind ... wei­ter­le­sen

Eine gesell­schaft­li­che Krank­heit, die das Mit­ein­an­der vergiftet

Vor Tagen lief im deut­schen TV eine Sen­dung namens „Män­ner­wel­ten“, die sowohl uner­war­tet, als auch nötig war. In einer 15-minü­­ti­­gen „Kunst­aus­stel­lung“ initi­iert durch Joko und Klaas sprach man über die sexis­ti­sche Schei**, die Frau­en online und auch im wah­ren Leben Tag für Tag ertra­gen müs­sen. Fast 50 Pro­zent aller Frau­en sol­len laut Aus­sa­ge in der ... wei­ter­le­sen

Fern­seh­tipp: War­ten auf ...

War­ten auf irgend­et­was tun der­zeit alle irgend­wie. Mein Mann und ich haben vor Jahr und Tag bewusst den Fern­se­her abge­schafft. Zeit­ver­schwen­dung – wir schau­en Fil­me lie­ber im Kino oder auf DVD. Im Coro­na - Not­stand hol­ten wir nun also das nach, was uns ande­re Vor­aus hat­ten. Wir schau­ten uns näm­lich die Fern­seh­se­ri­en an, die man gese­hen ... wei­ter­le­sen

Baggerbaggerbagger...Post aus der Frei­en Feldlage

In Zei­ten von Coro­na und Kon­takt­ver­bot zei­gen sich die Vor­tei­le von Gemein­schaft deut­li­cher denn je! Wir sind in einer sehr pri­vi­le­gier­ten Situa­ti­on für Qua­ran­tä­ne und Distancing im Ver­gleich zu vie­len Men­schen in ihren klei­nen Woh­nun­gen, Allein­er­zie­hen­den, Lohn­ar­beits­ab­hän­gi­gen... und wol­len das nicht roman­ti­sie­ren. Wäh­rend die hal­be Welt allein zu Hau­se sitzt, geht bei uns vie­les wie ... wei­ter­le­sen

Ver­ant­wort­ba­re Got­tes­diens­te wie­der ermöglichen

Die pau­scha­le Ent­schei­dung vom 15. April, Got­tes­diens­te auch wei­ter­hin nicht zuzu­las­sen, ist nicht nur unver­hält­nis­mä­ßig und unsen­si­bel (um nicht Attri­bu­te wie unchrist­lich, inhu­man, unso­zi­al, ver­fas­sungs­wid­rig und gemein­wohl­ge­fähr­dernd zu ver­wen­den). Sie ent­behrt auch an Logik und Nach­voll­zieh­bar­keit ange­sichts  der ange­kün­dig­ten stu­fen­wei­sen Locke­run­gen, um Wege zurück zur "Nor­ma­li­tät" zu fin­den. Ent­täusch­te Katho­li­ken, Schwei­gen­de Pro­tes­tan­ten Das muss auch ... wei­ter­le­sen

State­ment zum Neo­na­zi­an­schlag in Halle

Am 9.Oktober 2019 wur­de Hal­le Zeu­ge eines rechts­ex­tre­mis­ti­schen Ter­ror­an­schlags. Gegen 13 Uhr ver­such­te Ste­phan B. in einer Kampf­mon­tur aus Bun­des­wehr­uni­form und Stahl­helm, sowie schwer bewaff­net, in die hal­le­sche Syn­ago­ge ein­zu­drin­gen und so vie­le Men­schen jüdi­schen Glau­ben wie mög­lich zu töten. Bal­liets wahn­haf­te Tat lässt die Gren­zen zwi­schen Ter­ror und Amok­lauf ver­schwim­men. Um mög­lichst vie­le auf ... wei­ter­le­sen

Brief an mei­ne Eltern. Ein Wachrütteln.

Lie­be Eltern, ich wen­de mich hier mit einer drin­gen­den Bit­te an Euch, und zwar mit einer Bit­te nicht für mich, son­dern im Inter­es­se Eurer Enkel, die Ihr liebt, und eurer unge­bo­re­nen Uren­kel und Urur­en­kel. Auch im Namen aller ande­ren, die nach uns kom­men und nicht zuletzt im Namen der Schöp­fung, all der wun­der­ba­ren Tie­re, Pflan­zen ... wei­ter­le­sen