Ein Netz­wer­ker vor dem Herrn

ulli-moebius-streifinger

Ulrich Möbius ist stadt­be­kannt, nicht nur in der hal­le­schen Ver­eins­szene. Über­all, wo er auf­taucht, sucht der Orga­ni­sa­tor vom Peißnitz­haus e.V. nach Ver­knüp­fungs­punk­ten und lotet Mög­lich­kei­ten zu frucht­ba­rer Zusam­men­ar­beit aus. Selbst­be­wusst bezeich­net er sich als „Netz­wer­ker vor dem Herrn“. Seine Stärke ist das Kom­mu­ni­zie­ren. „Jeman­den tref­fen bedeu­tet, neue Wel­ten tun sich auf.“ Mit sei­nem Prin­zip „Ver­such … wei­ter­le­sen

Kuhle Wampe – was, euch gibts noch?!

moto-störung

Ja, uns gibts noch! „Kuhle Wampe“ war der Name einer Ber­li­ner Zelt­stadt in den Zwan­zi­ger Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts. Über das Leben der Arbei­ter und Arbeits­lo­sen in die­ser Behelfs­stadt drehte Ber­tolt Brecht einen Film. Er hieß „Kuhle Wampe oder wem gehört die Welt“ und beschrieb die Gemein­schaft der Zelt­be­woh­ner als ein soli­da­ri­sches Mit­ein­an­der, in dem … wei­ter­le­sen

Jetzt bin ich hier/ Beate Kunze im Por­trät

Beate Kunze Halle

In den letz­ten Jah­ren haben in der nörd­li­chen Innen­stadt mehr Yoga­stu­dios als neue Cafés eröff­net. Ob es sich dabei nur um einen Lifet­syle­trend oder ein ech­tes Zei­chen von Bewusst­seins­wan­del han­delt, mag dahin­ge­stellt sein. Beate Kunze gehört zu den loka­len Akteu­ren die­ser sicht­ba­ren Ver­än­de­rung. Wenn Beate Kunze die Klet­ter­ro­sen vor ihrem Stu­dio pflegt, wirkt die erhöhte … wei­ter­le­sen

Super GAUdi – TriX­Xen, Tar­nen, Täu­schen

Super GAUdi

Das Spiel ist sar­kas­ti­sch und muss es auch sein, um die gewünschte Wir­kung zu erzie­len. Aber das Ver­bre­chen ist nicht das Spiel, son­dern das Augen­ver­schlie­ßen in der wirk­li­chen Welt. In einem Work­shop, der 2011 im Wend­land statt­fand, wur­den viele junge Desi­gner ein­ge­la­den, Mög­lich­kei­ten für das über­re­gio­nale Bekannt­ma­chen des Land­krei­ses zu erar­bei­ten. Das Thema Atom­kraft und die … wei­ter­le­sen

Halle fühlt sich leben­dig an

Foto_Diana_3

Diana Neu­mer­kel hat das „Pant­ar­hei“ für unser Tref­fen aus­ge­wählt, weil sie sich hier sehr wohl fühlt. Eigent­lich fre­quen­tiert die junge Frau eher sel­ten die Cafés der Innen­stadt. Ihr Akti­ons­ra­dius befin­det sich haupt­säch­lich zwi­schen oberer Reil­straße, wo sie in einer Fün­fer-WG lebt, und dem Desi­gn­cam­pus der Burg Gie­bi­chen­stein. Im vori­gen Som­mer hatte sie als Exis­tenz­grün­de­rin das … wei­ter­le­sen

Lord of the Flu­tes – Alan Doh­erty lehrt die tra­di­tio­nelle Musik Irlands

Alan Doherty

Deutsch­lands erste Folk­mu­sik­schule resi­diert in Halle/ Gie­bi­chen­stein und besteht aus einer beschei­de­nen Erd­ge­schoss­woh­nung. Ein paar Pla­kate an den Wän­den, einen Kof­fer vol­ler Flö­ten und eine Zim­mer­palme– mehr brauchte es nicht, um ein El Dorado für die hie­sige Musik­szene zu schaf­fen. Folk­mu­si­ker legen eben sel­ten Wert auf Luxus oder Äußer­lich­kei­ten. Alan Doh­erty trägt Turn­schuhe, Jeans und … wei­ter­le­sen

Bei den Kin­dern begin­nen

stoerung3-2013.indd

Das Café Rosen­burg – ein gemüt­li­cher Ort für einen Plau­sch. Con­stanze Stange hat sich zwei Stun­den frei­ge­schau­felt. Sie kommt gerade aus ihrem Kin­der­gar­ten. Zu Hause war­ten die 10jäh­rige Toch­ter und noch jede Menge Arbeit. Die Nach­mit­tage gehö­ren ihrem Kind. Wenn Char­lotte zu Bett gegan­gen ist, beginnt die zweite Schicht mit „admi­nis­tra­ti­ven Tätig­kei­ten“. „Na ja, es … wei­ter­le­sen

Reset/ Ralf Schmidt alias Fal­ken­berg

Ralf Schmidt alias Falkenberg/ Streifinger 2013

Ein Ralf hat ange­ru­fen. Er möchte jeman­den von „Attac“ in sei­ner Radio­sen­dung haben. Als die­ser Ralf dann eine Woche spä­ter die Anmo­de­ra­tion zu sei­ner monat­lich aus­ge­strahl­ten Life-Sen­dung ins Mikro spricht, weiß ich auf ein­mal Bescheid. IC Fal­ken­berg. Einst Sän­ger von „Stern Meis­sen“. Dann tolle Solo-Kar­riere. Nach der Wende im Geschäft geblie­ben. Durch­aus nach­ge­fragt und immer … wei­ter­le­sen

Alles umsonst – und noch ein wenig mehr Por­trät

juana-streifinger-700

Ganz all­täg­li­che Men­schen, die nicht-all­täg­li­che Dinge tun, ste­hen im Mit­tel­punkt die­ser Por­trät­reihe. Um es vor­weg­zu­neh­men: Juana Kava­lier ist kein Künst­ler­name, wie mir die zupa­ckende, boden­stän­dig wir­kende 40jäh­rige grin­send ver­si­chert. Juana (mit J gespro­chen) heißt sie von Geburt an, und den schö­nen Nach­na­men hat sie gehei­ra­tet. Seit drei Jah­ren enga­giert sich die aus­ge­bil­dete Schlos­se­rin im Post­kult-Ver­ein. … wei­ter­le­sen