EU-Par­la­ment hebelt Demo­kra­tie bei CETA aus

Das EU-Par­la­ment im Stras­bourg wird schon im Dezem­ber im Eil­ver­fah­ren über CETA abstim­men. Die­ses Pro­ze­de­re wur­de mit den Stim­men der kon­ser­va­ti­ven und der sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Frak­tio­nen durch­ge­setzt, wie der grü­ne Euro­pa-Abge­ord­ne­te Sven Gie­gold auf sei­ner face­book-Sei­te berich­tet.

Der von den CETA-Befür­wor­tern wie Sig­mar Gabri­el oder Mar­tin Schultz in Aus­sicht gestell­te demo­kra­ti­sche Pro­zess wer­de durch ein dera­ri­ges Schnell­ver­fah­ren ver­hin­dert, kri­ti­siert Gie­gold.

Denn den zustän­di­gen Fach­aus­schüs­sen wer­de eine gründ­li­che Prü­fung aller Aus­wir­kun­gen des Abkom­mens ver­wehrt.

Der Finanz­po­li­ti­sche Spre­cher der grü­nen Frak­ti­on im EU-Par­la­ment und Mit­be­grün­der der NGO Finan­ce Watch sitzt selbst im Wirt­schafts­saus­schuss des Par­la­men­tes, wo ihm bei CETA nun die Hän­de gebun­den sind.

Die Sozi­al­de­mo­kra­ten hät­ten im Han­dels­aus­schuss des EU-Par­la­ments genau das Gegen­teil ihrer Ver­spre­chun­gen durchgesetzt,so Gie­gold, wodurch die Demo­kra­tie wird bei CETA ein wei­te­res Mal mit Füßen getre­ten wer­de.

 

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